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Natrium wurde im Jahre 1807 von dem englischen Chemiker Sir Humphry Davy (1778 - 1829) in London entdeckt.
Als Mengenelement
ist Natrium in allen Zellen und Sekreten des Körpers vorhanden. Es sorgt dafür, dass der so genannte hydrostatische Druck in- und außerhalb der Zellen aufrechterhalten wird. Natrium ist an der Muskelkontraktion und Blutdruckregulation beteiligt. |
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Wieviel darf's sein? |
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Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt für Jugendliche und Erwachsene einen täglichen Bedarf von 550 mg Natrium an. Da Natrium in Form des Natriumchlorids (Kochsalz), in zahlreichen Lebensmitteln vorkommt, werden in der Regel weit mehr als diese 550 mg Natrium aufgenommen. Schätzungsweise liegt die tägliche Aufnahme von Salz in Deutschland bei ca. 8 Gramm. In Salzheringen sind beispielsweise fast 6 g Salz pro 100 g oder in Oliven etwa 2 g Salz in 100 g enthalten. |
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Sparsam mit dem Salzstreuer |
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Aufgrund der weiten Verbreitung von Natriumchlorid in Lebensmitteln kommt es so gut wie nie zu einer Unterversorgung mit Natrium. Eher kommt es durch den Verzehr von kochsalzreichen Lebensmitteln (Wurstwaren, Hartkäse, Dosengemüse und Fertigsaucen) und dem Zusalzen zu einer überreichlichen Versorgung. Das Auftreten von Bluthochdruck kann somit nur bei kochsalzsensitiven (allergisch) Personen hervorgerufen werden.
Bei extremem Schwitzen zum Beispiel im Sport kann es erforderlich sein, auf eine genügende Kochsalzzufuhr zu achten. Doch meistens meldet sich der Körper von allein, wenn es ihm nach salzigem Essen gelüstet. |
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