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Selen wurde im Jahr 1817 von Jöns Jakob Berzelius (1779-1848) als Element entdeckt und gab ihm nach dem griechischen Wort für Mond ("selene"), seinen Namen.
In der Glasherstellung zum Beispiel verleiht ein kleiner Anteil Selen (0,1 - 0,2 %) dem Glas eine leuchtend rote Farbe, welches uns täglich in Verkehrsampeln erscheint. Selen kommt in der Natur sehr selten in reiner Form vor, sondern meist in Verbindungen mit Schwefel. |
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In Überdosen kann es giftig sein |
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In der Medizin gilt Selen als essentielles Spurenelement. In einigen Shampoos befindet sich ein ca. 2,5 protzentiger Zusatz an Selen als Antischuppenmittel. Im Körper kommt es nicht nur in Zähnen und Knochen, sondern auch in Enzymen vor. Diesem Spurenelement
wird eine entgiftende Wirkung nachgesagt. Ein Zuviel an Selen führt allerdings schnell zum Gegenteil.
Die Aufnahme von Selen aus der Nahrung ist wahrscheinlich in den Industrienationen wie Deutschland, bei einer "normalen" Ernährung ausreichend. Wegen der großen Unterschiede im Selengehalt der Böden schwankt der Selengehalt in Lebensmitteln sehr stark.
Süß- und Seewasserfische, Eigelb, Fleisch, Leber, und Nüsse gelten als Hauptlieferanten von Selen. Getreideprodukte weisen abhängig vom Standort der Herstellung mittlere Gehalte auf. |
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