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Catenaccio

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Fast jeder hat diesen Begriff bereits einmal gehört. Doch was bedeutet "Catenaccio“?

In den 60er Jahren wurde der italienische Verein Inter Mailand vom inzwischen verstorbenen Argentinier Helenio Herrera trainiert. Dieser war der Meinung, dass man Erfolge im Fußball nur dann feiern kann, wenn man eine sichere und gut organisierte Abwehr aufbietet. Aus diesem Grund entschied sich Herrera für ein defensives Spielsystem, in dem es (neben dem Torwart) sieben (!) Abwehrspieler, zwei Mittelfeldakteure und lediglich einen Stürmer gab. Damit war der Catenaccio, was im Italienischen soviel wie Riegel bedeutet, geboren.
Obwohl diese Spielweise für die Zuschauer absolut unattraktiv und rein ergebnisorientiert war, wurde Inter unter der Leitung von Herrera dreimal italienischer Meister und gewann jeweils zweimal den Europapokal der Landesmeister und den Weltpokal.

Jahrelang wurde der Catenaccio auch von der Nationalelf Italiens erfolgreich praktiziert. Nach der erfolglosen WM 1986 in Mexiko, bei der die "Squadra Azzurra“ im Achtelfinale ausschied, wollte man dann das Augenmerk nicht mehr ausschließlich auf die Defensive richten. Dennoch zeichnen sich die italienischen Teams auch heute noch in erster Linie durch eine kompakte Verteidigung aus, so dass der Begriff "Catenaccio" allgemein für eine sehr defensive taktische Ausrichtung benutzt wird.
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