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FC Bayern München: Ehrgeizige Ziele mit dem "Junior-Team"

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"Es ist mein Ziel, aus jedem Spieler und Mitarbeiter das Maximum herauszuholen – mit weniger gebe ich mich nicht zufrieden“, beschreibt der FCB-Jugendleiter Werner Kern seine hohen Ziele.

Jährlich ein Talent in den Profikader

Dieses Leistungsdenken, stets das Bestmögliche zu wollen, wurzelt in der gesamten Vision des FC Bayern Junior-Teams, wie die Ausbildungsstätte an der Säbener Strasse in München offiziell heißt. Ziel ist es, über das weltweit beste und erfolgreichste Spieler-Entwicklungsprogramm aller Fußball-Klubs zu verfügen. Etwas simpler ausgedrückt bedeutet das nichts anderes, als dass man jedes Jahr mindestens einen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in das Profiteam integrieren will. Shooting-Stars wie Owen Hargreaves oder Bastian Schweinsteiger sind die Beispiele der letzten Jahre, die dem deutschen Rekordmeister zu immer neuen Ehren verhelfen sollen.

Wechsel der Eigengewächse: Schweinsteiger und Hargreaves.

Das eigentliche Junior-Team umfasst die Amateurmannschaft und 11 Jugendteams. Wirklich interessant ist hierbei die Klassenzuweisung der Teams. So spielen lediglich die E- und F-Junioren gegen Mannschaften des gleichen Jahrgangs. Von der D2 an treffen alle Teams auf ältere Jahrgänge in der jeweils höchstmöglichen Spielklasse. Die Logik dieser Maßnahme mag sich am leichtesten an der Problematik eines Torwartes erschließen: Wie soll sich ein talentierter Torhüter im Wettkampf beweisen, wenn seine Mannschaft ständig zweistellige Ergebnisse gegen überforderte Gegner erzielt und ihn bestenfalls mit gelegentlichen Rückgaben in Bewegung hält? Aber auch seine Mannschaftskameraden würden durch Unterforderung nur langsam oder gar keine Fortschritte machen.

So ist es auch zu erklären, warum man bei den Bayern mehr Wert auf Technik und Gewandtheit statt auf Kraft und Körpergröße gelegt wird. „Es ist nicht wichtig, ob ein Spieler jetzt wegen seiner Statur überragend ist, es kommt darauf an, dass er es in fünf Jahren geschafft hat“, erklärt C-Juniorentrainer Holger Hummels. Die Maxime lautet Förderung durch planmäßiges, leistungsorientiertes Training und Forderung durch den Wettkampf im Vergleich mit Älteren.

Vorbereitung auf Leben ohne Fußball

Das Jugendteam ist natürlich stolz über jeden, der den Sprung zu den Profis schafft. Doch auch wenn ein Spieler nicht gut genug für den FCB sein mag, ist er meist gut genug, sich in einem anderen Verein durchzusetzen. Jugendleiter Werner Kern weiß allerdings auch, das nicht jedes Talent Profi wird. Deshalb sei es laut Kern enorm wichtig, junge Spieler nicht nur auf das Leben nach, sondern auch auf ein Leben ohne Fußballkarriere vorzubereiten – die "außerfußballerische Lebensfähigkeit“ zu erhalten.

Um in das Junior-Team zu gelangen gibt es zwei Wege. Zum einen sind da jährliche Talenttage, große Spielturniere nach dem Vorbild des Straßenfußballs. Zum anderen schwärmen Wochenende für Wochenende Scouts der Bayern aus, um hoffnungsvolle Talente zu finden. Bewertet wird nach den Hauptkriterien Koordination, Technik und Spielfreude.

Ein weiteres Talent: U21-Nationaltorwart und Kahn-Stellvertreter Rensing.

Findet sich ein hoffnungsvolles Talent, wird zunächst mit den Eltern Kontakt aufgenommen. Ob ein Spieler direkt ins junior team aufgenommen wird hängt oftmals vom Wohnort und der schulischen Situation ab. Dank eines Netzwerks an Partnerklubs in ganz Südbayern, deren Trainer vom FCB ausgebildet werden, besteht so auch die Möglichkeit, die Entwicklung zunächst nahe der Heimat anzugehen.
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