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Trendsportarten wie Inlineskaten und Skateboardfahren sind ideal für die Verbesserung der Koordination. Auch die der Fußballer.
Es gibt jedoch auch sportliche Trends, die bisher weniger Aufmerksamkeit erlangen konnten. Einer davon ist das Spiel mit dem Footbag, umgangssprachlich nach einem Hersteller auch als "Hackysacken" bezeichnet.
Ähnlich dem "Danteln" (Jonglieren) eines Fußballs handelt es sich dabei um das Hochhalten eines kleinen Stoffballs. Es gibt keine festen Regeln und gespielt werden darf der "Bag“ mit allen Körperteilen, nur nicht mit der Hand. |
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Das Spiel mit dem Footbag findet immer mehr Freunde. |
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| Wer hat das Spiel mit dem Footbag erfunden? |
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1972 nähte sich Michael Marshall aus Oregon, im Nordwesten der USA, ein Säckchen, was er mit Bohnen füllte. Damit spielten er und John Stalberger, der einige Zeit zuvor am Knie operiert worden war, um die Beweglichkeit in diesem Gelenk zu verbessern. Mit den Worten: "let’s go out and hack the sack“ (etwa: "Komm, wir gehen raus und kicken den Sack") animierte Marshall seinen Freund zum Spielen und somit war das so genannte Hackysacken geboren. |
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| Wieso ist gerade Hackysacken so begehrt? |
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Freestyle-Footbag hat gegenüber anderen Trendsportarten einige Vorteile. Schon nach wenigen Stunden üben erhält man einen Eindruck von den vielen Möglichkeiten, die man mit einem Footbag hat. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt und die ersten Erfolgserlebnisse lassen nicht lange auf sich warten.
Auch der minimale materielle und organisatorische Aufwand spricht für den kleinen Ball. Ein Bag, einige Quadratmeter freier Platz und ein Paar Sportschuhe – das genügt. Die finanziellen Aufwendungen sind sehr gering, und ein Bag lässt sich mit einfachsten Mitteln auch selbst basteln. |
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| Welche verschiedenen Spielmöglichkeiten und Varianten gibt es? |
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Man kann mit beliebig vielen Teilnehmern oder auch allein spielen. Als Organisationsform spielt man im Kreis oder in freier Aufstellung, doch auch Spielformen wie der Four-Square (Aufstellung in vier Feldern) und Varianten wie Golf und das Spiel über ein Netz haben sich entwickelt.
In Deutschland gibt es heute sogar fünf Footbag-Vereine, unter anderem in München. Nationale und internationale Wettkämpfe vor allem in Österreich und der Schweiz werden als Szeneereignisse mit Musik und Party zelebriert. Zuletzt fanden Anfang Februar die Aachener Indoor-Open statt. All das sind Gründe, die diesen Freestylesport besonders für Jugendliche attraktiv machen. |
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| Kann der Trend des Hackysacken auch für die Schule oder das Fußballtraining attraktiv sein? |
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Wegen der immer größeren Beliebtheit des Hackysacken gibt es mittlerweile sogar Workshops für Kinder, Jugendliche und Sportlehrer.
Gerade im Sportunterricht bietet es sich für Lehrer und Trainer an, die Übungseinheiten durch Footbag aufzulockern und dabei dem Freiheitsdrang der Jugendlichen gerecht zu werden. Denn Hackysacken hat auch einen Trainingseffekt, besonders für Fußballer.
Neben dem hohen Aufforderungscharakter und der Erziehung zur Kreativität werden beim Footbag vor allem koordinative Fähigkeiten gefördert. So kann beidbeiniges Spiel intensiviert und das Erlernen neuer Techniktricks mit dem großen Fußball erleichtert werden. Besonders Differenzierungs-, Reaktions- und Kopplungsfähigkeit werden verbessert. Aber nicht vergessen – im Vordergrund steht dabei aber immer der Spaß! |
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| Wie stelle ich einen Trickball her? |
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Als Hülle kannst du entweder ein Stück Stoff (zum Beispiel Baumwolle, Jeans, Kord) zusammenflicken oder dir von der Oma stricken lassen. Als Füllung nimmst du am besten kleine Plastikkugeln, aber auch harte Erbsen, Bohnen, Linsen, Reiskörner oder Sand sind als Füllmaterial möglich. Dann darf der Bag aber möglichst nicht nass werden.
Größe und Menge des Füllmaterials wählt ihr nach Belieben. Für Anfänger sind besonders weichere Bälle geeignet, da diese besser am Fuß bleiben. Prall gefüllte Bags werden für das Spiel über das Netz - somit für Fortgeschrittene - genutzt. Dann nichts wie raus und loslegen! |
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