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Jedes Jahr zur Weihnachtszeit - und auch schon lange vorher - werden in den Geschäften Lebkuchen angeboten. Doch wo und wie ist der Lebkuchen entstanden?
Der Name "Lebkuchen” kommt entweder vom altdeutschen Wort "lebbe” (das heißt "sehr süß“) oder vom lateinischen "libum” (übersetzt "Fladen“ oder "Opferkuchen“). |
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Eine Süßigkeit aus dem Mittelalter |
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Ursprünglich wurde der Lebkuchen als mit Heilkräutersäften vermischter Honigfladen in Klöstern hergestellt. Honig war im Mittelalter die einzige Süßigkeit, die in größeren Mengen vorhanden war. In Klöstern war er deshalb auch verfügbar, weil er ein Nebenprodukt bei der Herstellung von Kerzen war. |
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Heute kommen meistens folgende Zutaten in den Lebkuchen:
- Haselnüsse, Walnüsse und Mandeln - Honig - Mehl - Zucker - Eier - Marzipan - und - ganz wichtig - die Gewürze: Anis, Ingwer, Kardamom, Koriander, Muskatblüte, Nelken, Orangeat, Piment, Zimt, Zitronat |
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Gesundes Fett im Lebkuchen |
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Einfache braune Lebkuchen zählen zu den kalorienarmen Sorten, da sie nur Mehl, Zucker und die typischen Gewürze enthalten. Oblatengebäck und vor allem Elisenlebkuchen sind dagegen reicher an Kalorien, da sie einen höheren Anteil an Nüssen enthalten. Durchschnittlich enthält eine Portion von 40 g Lebkuchen etwa soviele Kalorien, dass man ca. 45 Minuten Rad fahren müsste, um diese Energie wieder zu verbrauchen.
Wichtig: Die in Lebkuchen reichlich verarbeiteten Nüsse sind reich an ungesättigten Fettsäuren
, die die Blutgefäße des Körpers schützen und wesentlich gesünder sind als tierische Fette.
Beim Lebkuchen gilt letztlich wie bei allen Süßigkeiten: In überschaubaren Mengen ist das Naschen erlaubt. Und durch die natürlichen Zutaten und Gewürze sind Lebkuchen vielen anderen industriell gefertigten Süßigkeiten vorzuziehen. |
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