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Manchmal drückt einem eine dringende Frage auf den Fußballschuhen. fussballD21 will den fußballbegeisterten Usern mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Stellt eure Fragen an das Expertenteam rund um's Leder, Fußballer- und Trainerkarriere, Frauenfußball und alles was euch interessiert oder was ihr schon immer einmal zum "Volkssport Nummer Eins" wissen wolltet.
Da sich mit der Zeit natürlich einige interessante Beiträge ansammeln, haben wir auf den Unterseiten die Anfragen zu den drei Schwerpunktthemen "Einzeltraining", "Mannschaftstraining" und "Frauenfußball" zusammengefasst. Unten findet ihr zudem Expertenantworten zu einer Reihe unterschiedlichster Anfragen. |
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Stöbert in den Listen der Antworten unserer Experten oder stellt selbst eine Frage
. Wir werden euch schnellstmöglich antworten, damit ihr und auch alle anderen User hier alles nachlesen könnt. |
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Die Fragen der User - beantwortet vom FD21-Expertenteam: |
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Weitere Beiträge aus allen Bereichen des Fußballs: |
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Wie sollte ich mich vor und nach dem Training ernähren?
Die letzte größere Mahlzeit solltest du mindestens vier Stunden vor dem Training einnehmen. Kondition und Konzentration leiden, wenn du zu lange vor einem Training nichts isst, da Muskel und Gehirn zu wenig Brennstoff erhalten. Reserven aus Kohlenhydraten (Zucker, Stärke und Ballaststoffe) sind notwendig, damit der Körper den Blutzuckerspiegel konstant halten kann. Traubenzucker ist lebensnotwendig, denn Nerven, Gehirn und rote Blutkörperchen (wichtig zur Aufnahme von Sauerstoff) sind auf eine Mindestmenge an Glukose angewiesen. Glykogen (Kohlenhydrate) dienen als Reserven zur Energiegewinnung und geben schnell Glukose bei Höchstleistungen an den Körper ab.
Kleinere Snacks wie Obst, Joghurt, dünn belegte Brote, Fruchtschnitten oder Müsliriegel können noch bis zwei Stunden vor Trainingsbeginn „eingeworfen“ werden, damit der Magen nicht zu voll ist. Denn bei einem vollen Bauch wird die Zwerchfellatmung behindert. Das bewirkt, dass du schnell außer Atem bist. Während der Verdauung wird das Blut din den Magen-Darm-Trakt gepumpt und steht somit nicht den Muskeln zur Verfügung.
Bis 15- 30 Minuten vor dem Anpfiff kannst du deinen Körper noch mit Flüssigkeit auffüllen. Das Trinken ist notwendig um Flüssigkeitspolster zu sammeln, denn beim Fußballspielen verlierst du bis zu 1 Liter und mehr pro Stunde.
Solltest du während des Trainings plötzlich merken, dass die Energiereserven nicht reichen und du fühlst dich plötzlich saft- und kraftlos mit leichtem Schwindelgefühl, dann ist es wichtig, möglichst schnell etwas zu sich zu nehmen. Hier bietet sich an:
- Banane, Trockenobst, Weintrauben - Mineralwasser, Apfelsaftschorle oder andere Obstsaftschorlen - Energieriegel
Nach dem Training musst du deine Kohlenhydratspeicher wieder auffüllen. Nimm eine leichte Mahlzeit zu dir, die nicht zu fettig ist. Brot, Kartoffeln und Nudeln bestehen zu einem sehr großen Teil aus Kohlenhydraten. Willkommen ist natürlich auch Obst!
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Mein Sohn ist technisch gut, spielt aber immer mit angezogener Handbremse. Schon lange versuche ich erfolglos, ihm die Angst zu nehmen. Ich wünsche mir nur, dass er sich die Freude am Fußball noch lange erhält. Wie kann ich helfen?
Sie machen bisher alles richtig. Toll, dass Sie Ihren Jungen immer wieder stark sprechen und permanent Mut machen. Genau das ist der richtige Weg - auch wenn es Sie manchmal richtig viel Kraft kostet. Aber nur so geht es…
Wir stellen uns Ihren Jungen eher zurückhaltend und verschlossen vor, eher ernst und überlegt, durchaus pflichtbewusst und ehrgeizig, aber manchmal eben auch zu vorsichtig, ein bisschen zu ernst mit einer gewissen Angst vor Gefühlen und Zweifel am eigenen Wert. Da hilft nur permanentes, gutes Zureden. Sie machen es also wirklich mehr als richtig. Genau das ist auch einer der Schlüssel für seine Handbremse beim Fußballspiel. Er vergleicht sich wahrscheinlich immer mit anderen und sieht sich als schlechter an. Somit blockiert er sich und läuft einfach nicht mehr weiter. Unser Tipp: Legen Sie gemeinsam zur Stärkung der Persönlichkeit Ihres Jungens eine Ich-Wand an.
Info: Vielleicht schenken Sie Ihrem Sohn einmal das Buch "Meine Fußballschule" mit Jürgen Klinsmann. Ein Buch zum Lesen und Vorlesen mit Tipps, die genau in diese Richtung gehen. Dort wird auch die Ich-Wand genauer erklärt.
Wichtig erscheint uns auch, dass Sie mit Ihrem Jungen immer mal wieder Lösungswege herausarbeiten, ganz nach dem Motto: Geht es nicht so, dann versuche es anders. Wahlmöglichkeiten sind sehr wichtig im Leben. Damit sich Ihr Junge nicht in die eine oder andere Sache verrennt, ist es eben immer wichtig, andere Möglichkeiten aufzuzeigen und im Gespräch heraus zu arbeiten. Zum Beispiel könnten Sie nach einem Wutausbruch fragen: "Wie könntest du das Problem auch anders lösen?" Indem Sie mit Ihrem Sohn Wahlmöglichkeiten heraus arbeiten, wird er flexibler im Denken und findet beispielsweise auf dem Schulhof neue Lösungsmöglichkeiten für sich.
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Zwei Fragen zum Strafstoß: Darf der ausführende Spieler den Ball wieder berühren, wenn er vom Torwart abgewehrt wurde? Und darf der ausführende Spieler den Ball vorlegen, und ein zweiter Spieler schießt dann aufs Tor?
Der Grundsatz ist beim Elfmeter wie bei jedem "normalen“ Freistoß auch, dass ein Spieler den Ball nicht zwei Mal nacheinander berühren darf. Wird ein Elfmeter also vom Torwart abgewehrt und der Schütze kommt erneut an den Ball, ist das vollkommen regulär. Diese Szene kennt man aus den Stadien, wenn ein Spieler erst im Nachschuss trifft.
Anders ist die Lage, wenn der Schütze nur den Pfosten trifft. Prallt der Ball direkt wieder zu ihm zurück und er berührt den Ball, ist dies gegen die Regeln, da kein anderer Spieler dazwischen den Ball berührt hat. Ein Mitspieler dürfte aber natürlich die Chance zum Nachschuss nutzen.
Ähnlich verhält es sich beim zweiten Teil der Frage: Für die Regelauslegung ist es egal, ob ein Ball gegen den Pfosten geht oder vorgelegt wird. Es ist also theoretisch möglich, dass der Elferschütze das Leder nur kurz vorspielt – der Ball muss dabei mit dem Fuß in Torrichtung getreten werden – und ein Mitspieler von hinten heranläuft und aufs Tor schießt. Aber natürlich dürfen Mit- und Gegenspieler bis zur Ausführung des Strafstoßes dem Ball nicht näher als 9,15m sein und nicht im Strafraum stehen.
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Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Muskelzerrung und Muskelfaserriss?
Während sportlicher Belastungen können unterschiedliche Arten von Muskelverletzungen auftreten, die nach dem entsprechenden Schädigungsmechanismus in Muskelzerrungen und Muskelkontusionen unterteilt werden.
Bei einer Muskelzerrung wirken hohe Zug- und Dehnungskräfte auf den Muskel ein. Sie entstehen häufig bei Sportarten, die einen hohen Anteil von explosiven und exzentrischen Muskelkontraktionen beinhalten. Besonders häufig sind Muskeln davon betroffen, die sich über zwei Gelenke erstrecken.
Kontusionen treten als Folge von direkten Krafteinwirkungen in Form von stumpfen Traumata auf. Der Muskel wird dabei gegen den darunter liegenden Knochen gepresst, z.B. bei einem Tritt eines Gegners beim Fußball in die Wade. Es kommt dabei zu einer Quetschung von Muskelfasern und Blutgefäßen, wobei als Folge ein Bluterguss entsteht. Muskelprellungen sind typisch für Kontaktsportarten, wie z.B. Fußball
Zu hohen Krafteinwirkungen, egal ob Zerrung oder Prellung, können zu Muskelrupturen führen. Bei Verletzungen des Grad I, umgangssprachlich die Muskelzerrung, kommt es zur Ruptur weniger Muskelfasern. Es treten leichte Entzündungszeichen und Schwellung auf. Während einer Belastung entstehen ziehende, krampfartige Schmerzen. Die Muskelkraft und die Bewegungsfähigkeit sind eingeschränkt. Verletzungen des Grad II und III werden als Muskelfaserriss bezeichnet. Dabei unterscheidet sich Grad III von Grad II darin, dass die bindegewebige Umhüllung (Faszie) teilweise eingerissen ist. Es tritt eine deutliche Muskelschädigung auf, die die Leistungsfähigkeit einschränkt. Die Kraft und Bewegungsfähigkeit des betroffenen Muskels sind deutlich eingeschränkt.
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Zidane wurde im ARD-Videotext zitiert, dass er bei vielen Spielen Kreatin zu sich genommen habe. Steht Kreatin auf der Dopingliste und welche positive Auswirkung hat die Einnahme von Kreatin für den Fußballer?
Kreatin wird von jedem Menschen jeden Tag gebildet. Es steht nicht auf der Dopingliste. Es ist der Grundbaustein für Kreatinphosphat, dem wichtigsten energiereichen Phosphat für anaerobe*) Leistung, also vom Treppensteigen bis zum Antritt beim Sprint, beim Sprung oder Kugelstoßen.
Bei etwa jedem zweiten Menschen, der es konzentriert einnimmt, führt es zu verstärkter Wassereinlagerung und damit zur Gewichtszunahme. Dadurch kann die Koordination/ Technik gestört werden, was beim Fußballer eine Leistungsreduzierung bedeutet. Außerdem kann es zu einer Veränderung der Muskelform kommen; das kann die Gefahr für Muskelverletzungen erhöhen.
Durch die Einnahme von Kreatin gelingt es manchem Sportler kurzfristig, die anaerobe Leistung zu verbessern. (Früher haben das Kraftsportler zum Teil über exzessiven Fleischkonsum, das Kreatin enthält, versucht; das ist aber ziemlich ungesund).
Es ist durchaus als sinnvolle Maßnahme zu diskutieren, älteren Menschen mit muskulärer Schwäche, dosiert Kreatin in Verbindung mit einem gezielten Krafttraining zu verabreichen. Das könnte ihnen helfen, die Gesundheit zu erhalten.
*) anaerobe Energiebildung = ohne Sauerstoff kann sehr schnell eine große Menge verwertbare Energie gebildet werden, jedoch nur für eine sehr kurze Zeit.
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Alle sagen mir, ich wäre richtig gut und könnte bestimmt auch bei einem besseren Verein spielen. Mein Traum wäre es, einmal für Borussia Dortmund zu spielen. Habe ich die Chance dazu? Wie komme ich da hin?
Ob du wirklich das Zeug dazu hast, in einem Profiverein wie Borussia Dortmund zu spielen, können wir dir von hier aus nicht sagen. Aber natürlich haben wir ein paar Tipps für dich, wie du es selbst herausfinden kannst. Zunächst solltest du mit deinem jetzigen Trainer sprechen, der kann deine fußballerischen Fähigkeiten schließlich ganz genau einschätzen und dir sagen, ob er dir einen Wechsel zu einem höherklassigen Verein zutraut. Darüber hinaus hast du gerade bei großen Vereinen die Möglichkeit, in eigens ausgerichteten Sichtungscamps vorzuspielen und dich den dortigen Trainern zu empfehlen. Ob und wann solche Camps stattfinden erfährst du am besten direkt bei den Vereinen. Auch ohne ein spezielles Camp kannst du dich an den Verein deiner Wahl wenden. Dort wird dir dann das Vorgehen des speziellen Vereins in der Talentsichtung erläutert, eventuell schaut sich ein Trainer des Clubs einmal ein Spiel von dir an oder es besteht die Möglichkeit eines Probetrainings. Dieter Eilts hat in einem FD21 über ...
einmal das Vorgehen bei seinem Stammverein Werder Bremen beschrieben.
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Wie gefährlich ist der Kopfball? Gibt es Literatur und vielleicht Links zu dem Thema?
Über die Schädlichkeit bzw. Gefährlichkeit von Kopfbällen gibt es zwar verschiedene Untersuchungen, aber auch ebenso unterschiedliche Schlussfolgerungen. Ein einheitliches wissenschaftliches Ergebnis liegt derzeit noch nicht vor, deshalb hier ein kurzer Überblick über einige Untersuchungen.
Die Frage nach der Gefährlichkeit von Kopfbällen stellte sich das erste Mal nach dem Tod des englischen Fußballprofis Jeff Astle. Ärzte vermuteten, dass die ständigen Kopfbälle während seiner Kariere zu zahlreichen kleinen Hirnverletzungen geführt haben, die schließlich zu seinem Tode führten.
Auch der Neurobiologe Arnold Scheibel belegte die Schädlichkeit mit einer Studie. Schläge auf den Kopf machen seiner Meinung nach schlicht und einfach blöd. Bei kopfballstarken Fußballspielern kann es demnach im späteren Leben zu Störungen der Denkvorgänge und des Reaktionsvermögens kommen.
Außerdem hatten Wissenschaftler von der Middle East Technical University in Ankara 15 junge Fußballspieler und 15 ehemalige Amateure untersucht. Anschließend verglichen sie die Daten mit denjenigen von Nichtsportlern. Das Ergebnis zeigte, dass die Hälse der älteren Sportler nicht nur weniger flexibel waren, sondern auch die Halswirbel geschädigt waren. Zudem war das Rückenmark gestaucht. Diese Veränderung ist sonst ein typisches Merkmal älterer Menschen.“ Durch die Stauchungen tritt ein früher Abnutzungsprozess ein“, so Sportmediziner Professor Peter Billigmann. Diese Verletzungen verursachen Schmerze und chronische Leiden an der Wirbelsäule.
Der Sportmediziner Paul McCrory vertritt allerdings den Standpunkt, dass Kopfbälle nicht dem Gehirn, sondern ausschließlich der Wirbelsäule schaden. Der Sportmediziner von der Universität Melbourne ist nach der Auswertung mehrerer Studien zu dem Ergebnis gekommen, dass die Kräfte, die beim Kopfball auf das Gehirn einwirken, weniger als zehn g betragen. Verletzungen sind aber erst bei Kräften von 40 – 60 g wahrscheinlich.
Trotzdem ist er aber auch der Meinung, dass unsachgemäß ausgeführte Kopfstöße die Halswirbelsäule schädigen können. Vor allem bei älteren Fußballern treten diese Degenerationserscheinungen auf. Meistens sind es nur leichte Schmerzen, die sich jedoch zur so genannten Zervikalpondylose (=Druckempfindlichkeit des Halswirbels) entwickeln können.
Das Gehirn kann seiner Meinung nach nur Schaden nehmen, wenn Köpfe miteinander kollidieren. Aber auch hier ist es unwahrscheinlich, dass die Traumata langfristig zu einem größeren Schaden im Gehirn führten.
Aufgrund des derzeitigen Forschungsstandes sind wir der Meinung, dass Kopfbälle nicht zwangsläufig gefährlich sind. Das Erlernen der richtigen Technik und die Kräftigung der Hals-/ Nackenmuskulatur bieten einen guten Schutz vor Verletzungen, denn nur bei unsauber ausgeführten Kopfbällen kann es zu Verletzungen der Halswirbel kommen. Im Kinder- und Jugendbereich sollte man ohnehin auf leichtere, spezielle Jugendbälle zurückgreifen, die die Belastung für Kopf und Hals minimieren.
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Was sollte man für Konsequenzen setzen, wenn ein Störenfried zum wiederholten Male mit seinem Verhalten das Training stört? Er spielt den Mannschaftsclown, ist lustlos, schnell beleidigt und uneinsichtig.
Mit wenigen Worten haben Sie den Störenfried hervorragend beschrieben. Zunächst fragen wir uns: Was will der Junge überhaupt beim Fußball? Wer lustlos dort erscheint, hat nichts beim Training zu suchen. Alleine aus diesem Grund würden wir zunächst schon einmal das Gespräch mit den Eltern suchen und Ihnen nahe legen, den Jungen abzumelden (doch dazu weiter unten mehr).
Führen Sie darüber hinaus unbedingt einige wichtige Regeln ein, vermeiden Sie hierbei das Wort „nicht“:
- Wir hören uns zu! - Wir sind freundlich miteinander! - Wir ziehen uns schnell um (Wer nicht pünktlich auf dem Platz steht, macht nicht mit)! - Wir helfen uns! usw.
Die Regeln können Sie auch noch durch Symbole transparent für die Kinder machen. Fragen Sie auch durchaus einmal die Kinder nach Regelideen und führen Sie die Regeln in einem Gesprächskreis vor dem Training ein. Seien auch Sie unbedingt konsequent, d.h., Sie sind der BOSS!!! Weisen Sie in einem gemeinsamen Gespräch alle Kinder auf die Konsequenzen hin. Das könnte eine fünfminütige Spielsperre bis hin zum Trainingsauschluss für eine Woche sein. Sprechen Sie auch unbedingt mit den Eltern des Störenfrieds, seien Sie hier ebenso konsequent bzw. der Boss (freundlich aber bestimmt) und weisen Sie auf die Probleme und die Konsequenzen hin. Es kann nicht sein, dass ein junger Spieler das Spiel bzw. das Training aller stört!!! Weitere Tipps finden Sie auch auf den Coaching-Seiten.
Viel Kraft wünschen wir Ihnen für die nächsten Wochen, und treten Sie als echte Trainerpersönlichkeit (mit Herz und Konsequenz) auf, denn das brauchen die Kinder heutzutage ganz dringend!
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Letztes Jahr habe ich eine super Saison hingelegt. Aber diese Saison klappt irgendwie gar nichts bei mir, ich mache viele Fehlpässe und bin zu nervös. Ich hab viel versucht, damit ich meine alte Form wiederkriege. Woran liegt das?
Du beschreibst ein Problem, dass viele Fußballer in ihrer aktiven Zeit einmal erleben. Schnell ist es passiert, dass man im Teufelskreis von schlechteren Leistungen und mangelndem Selbstvertrauen gefangen ist.
Vielen Mannschaften geht es so, dass nach einer guten Saison ein kleiner Einbruch kommt. Sicher hast du das auch schon bei den Profis beobachtet. Woran das im Einzelfall liegt, lässt sich schwer beantworten. Die Vermutung liegt nahe, dass nach einer erfolgreichen Zeit, in der alles scheinbar spielend geklappt hat, die notwendige Spannung ein wenig nachgelassen hat, nach dem Motto „Ich bin (wir sind) so gut, das klappt auch mit weniger Aufwand!“
Wenn es dann so ist und nichts mehr funktioniert, leidet darunter natürlich das Selbstvertrauen. Man zweifelt, wird zögerlich, und dadurch geht dann erst recht alles schief. Was kann man da tun? Eigentlich nicht viel, nur eines mit Sicherheit nicht: aufgeben!
Gerade in schwierigen Zeiten gilt es, immer weiter zu machen. Besinne dich auf deine Stärken, beschränke dich zunächst auf die einfachen Dinge. Der einfache Kurzpass oder auch mal der rustikale Befreiungsschlag – dies wird dir natürlich eher gelingen, als komplizierte Tricks. Die kannst du dann bringen, wenn „der Ball wieder dein Freund ist.“ Über das Gelingen der einfachen Aktionen kannst du dann das schaffen, was das Schwierigste in so einer Situation ist: die Selbstzweifel und die Gedanken an die eigenen Fehler aus dem Kopf zu bekommen. Denn wer daran denkt, einen Fehler zu machen, der wird ihn auch machen…
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Mich würde interessieren, wie man den Laktatwert senken kann?
Wenn während einer intensiven Ausdauerbelastung der aufgenommene Sauerstoff über die Atmung nicht ganz ausreicht, um den im Muskel benötigten Energiebedarf zur Muskelkontraktion zu decken, entsteht das saure Stoffwechselprodukt Laktat (Milchsäure).
Laktat ist der beste Indikator für die objektive Beurteilung der Ausdauerleistungsfähigkeit. Bei steigender Belastung nimmt die Laktatbildung und -elimination zu. Den Bereich von 4 mmol/Liter Laktat bezeichnet die Sportmedizin als maximale Fettstoffwechselgrenze, die im Cardi-/ Fettstoffwechseltraining nicht überschritten werden sollte.
In der freien Winterzeit ist es sehr sinnvoll zu laufen, da dies zur Fettverbrennung beiträgt, die Grundlagenausdauer verbessert und das wichtigste, man ist in Bewegung und bleibt fit. Zusätzlich sind in Fitnessstudios Geräte vorhanden, um Koordinations- und Stabilisationsübungen durchzuführen. Der Schwerpunkt des Ausdauertrainings mit mittlerer und hoher Belastungsdauer für die verschiedenen Cardiogeräte oder Fitnesskurse findet bei deutlich niedrigeren Laktatkonzentrationen statt, die von der Software der Trainingsgeräte auf der Basis der aktuellen Untersuchungsdaten berechnet wurden. Sie trainieren im optimal eingestellten Fettstoffwechselbereich, ebenso wie ein Hochleistungssportler. Ein ausreichendes Ausdauertraining wird ihnen helfen, ihre Laktatwerte zu senken.
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