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11.11.2004 „WM Schulen - Fair Play for Fair Life“ gehen an den Start

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Ob Aserbaidschan den Titel holt? Oder das Team von den Fidschi-Inseln? Beim Projekt „WM Schulen“ können auch ganz kleine FIFA-Nationen ganz groß rauskommen. Es geht um globales Lernen, Fußball und Fair Play: 205 Schulen werden Botschafter für je eines der 205 Länder des Weltfußballverbands FIFA. Die Schülerinnen und Schüler füllen so den WM-Slogan "Die Welt zu Gast bei Freunden" mit Leben. Bundestrainer Jürgen Klinsmann und die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul, ziehen am Freitag in Berlin die ersten Schul-Länder-Paare. Die Nationalspielerin Navina Omilade von Turbine Potsdam führt die Auslosung fort.

"Die Welt zu Gast in der Schule"

Fußball verbindet

„Fußball ist mehr als das organisierte Spielen im Verein“, betont Klinsmann, der seit Jahren neue Ideen für den Fußball entwickelt und sich auch als Bundestrainer für den Nachwuchs engagiert. „Das Kicken bringt den Kindern eine gemeinsame Sprache bei, es überwindet soziale und kulturelle Schranken." Die WM-Schulen lernen ihr Partnerland im Unterricht kennen und vertreten es als Botschafter in der Öffentlichkeit.

Klinsmann lost aus.

In den nächsten anderthalb Jahren werden die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie wichtig es ist, fair und partnerschaftlich miteinander umzugehen. „Nur so kann der Grundstein für eine friedliche und freundschaftliche Welt gelegt werden“, sagt Wieczorek-Zeul, deren Ministerium der wichtigste Förderer des Projekts ist. „Indem sich Schulen intensiv mit ihren Partnerländern beschäftigen, können sie die Lebenssituation von Menschen in anderen Ländern kennen lernen, verstehen lernen und in ihrer unmittelbaren Umgebung dazu beitragen, ein faires und partnerschaftliches Miteinander zu fördern."

Vom Fußball lernen

Warum ohne Teamgeist nichts geht, was Fair Play im Alltag und in der Weltpolitik heißt, wie Konflikte friedlich gelöst werden können – die Schülerinnen und Schüler lernen vom Fußball fürs Leben. Anhand spezieller Unterrichtsmaterialien beschäftigen sich die Klassen mit dem Leitsatz "Fair Play for Fair Life". Genauso wichtig wie die Theorie ist der Spaß am Kicken. Schließlich lockt das große WM-Schulfinale im Juni 2006 in Potsdam, für das sich 32 Schulen qualifizieren.
Die Schulteams werden aus den 5. und 6. Klassen zusammengestellt. Die Mädchen und Jungen spielen nach der Methode „Straßenfußball für Toleranz“. Dabei legen die Spieler die Regeln gemeinsam fest. Tore der Jungen zählen nur, wenn auch ein Mädchen einen Treffer erzielt. Am Ende gibt es Fairness-Punkte.

Wer vertritt Deutschland?

Das FIFA-Land Deutschland wird von einer Schule in Südafrika vertreten: Der Grundschule Pula Difate aus einem Township bei Pretoria. In Südafrika findet die Fußball-WM 2010 statt. Ein Team der Grundschule wird zum Schulfinale im Juni 2006 nach Potsdam reisen.
Informationen und Anmeldeformular:

Mathare Youth Sports Association - Kids eines Projektes in Afrika.

www.wm-schulen.de
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