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Das Gefühl durstig zu sein, ist eines der natürlichen Anzeichen unseres Körpers. Durst (althochdeutsch für "Trockenheit in der Kehle") weist uns darauf hin, dass wir einen Mangel an Flüssigkeit
haben oder unsere Salzkonzentration im Körper erhöht ist. Wenn der Durst einsetzt, ist es aber eigentlich schon zu spät, denn dies ist das Alarmsignal des Körpers. |
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Nicht zu lange warten |
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Bereits ein Verlust von 1- 2% Wasser lässt in unserem Körper ein Durstgefühl entstehen. Dann hat man mindestens 0,5 % des Körpergewichts an Wasser verloren, bei 50 kg sind das 0,25 l, also etwa ein Glas Wasser. Bei einem 10% Flüssigkeitsverlust kommt es zu Trockenheit im Mund oder gar zu Sprachstörungen. Ein 20%-iger Mangel führt zu großen Schäden, z.B. an den Nieren. |
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Lasst die Faulheit nicht siegen |
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Die üblichen Trinkgewohnheiten, besonders bei Erwachsenen, weichen oft von den bekannten Empfehlungen ab. Ein großes Problem ist auch, dass der Durst nicht ernst genommen wird und oft Zeitmangel oder manchmal gar Faulheit siegen. Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme oder Müdigkeit können dann Hinweise für beginnende Dehydration (Flüssigkeitsmangel) sein.
Nimmt man aber 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich, steigert das die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Wird die Trinkmenge regelmäßig über den Tag verteilt, ist eine Leistungseinbuße am nachfolgenden Tag nicht zu erwarten, so wie es beim abendlichen Ausgleich des Flüssigkeitsmangels der Fall wäre. Eine Abwechslung bei der täglichen Auswahl und immer ein Getränk in Reichweite (auch beim Essen) sollten auch Trinkmuffel überzeugen können. So kann jeder das Trinken trainieren
und sein Trinkverhalten verbessern. |
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