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Warum Bewegte Schule?

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Die Argumente für eine Bewegte Schule stammen aus verschiedensten Diskursen und lassen sich in einzelne Kategorien einteilen. Am gängigsten ist wohl die Unterteilung in "entwicklungs- und lerntheoretische“, "medizinisch-gesundheitswissenschaftliche“ und "schulprogrammatische Begründungsmuster“.

Lernen durch Bewegung

In der entwicklungs- und lerntheoretischen Argumentationslinie geht es um die Wichtigkeit von Bewegung für die kindliche Entwicklung und das
Lernen. Dabei lassen sich psychologische, anthropologische und sozialökologische Perspektiven unterscheiden.

Die psychologische Perspektive geht von einer positiven Wirkung bewegungsbezogener Konzepte auf das kognitive Lernen aus. Sie fußt auf der These, effizientes Lernen könne nur ganzheitlich mit Kopf, Herz und Hand geschehen.

Bewegung vermittelt – so die anthropologische Sicht – Erfahrungen in mindestens drei Bereichen. Erstens wird durch Erkunden und Gestalten mittels Bewegung eine Materialerfahrung der Umwelt zugelassen. Zweitens werden Sozialerfahrungen durch Verständigen und Vergleichen im Umgang mit anderen Menschen in Bewegungssituationen erreichbar und drittens wird durch Ausdrücken, Anstrengen und Spüren Körpererfahrung mittels direkter Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper über Bewegung möglich.

Die sozialökologische Perspektive sieht das Bewegungsleben der Kinder im gesellschaftlichen Gesamtzusammenhang. Die Bewegungswelt ist aufgrund der zunehmenden Technisierung und Automatisierung einem Wandel unterworfen und führt zu verstärkter Immobilität, die durch eine immer geringere Zahl von Bewegungsräumen noch verstärkt wird.

Gesundheit und Wohlfühlen

Die medizinisch-gesundheitswissenschaftlichen Argumente sind vor allem auf Defizitanalysen zurückzuführen. Die Bewegte Schule soll die zunehmend auftretenden so genannten Zivilisationskrankheiten und –beschwerden bei Kindern wie Herz-Kreislauf-Beschwerden, Koordinationsmängel, Übergewicht, Beschwerden und Krankheiten am Bewegungsapparat kompensatorisch beheben oder ihnen präventiv vorbeugen. Ein weiteres wichtiges Argument ist die Bedeutung der Bewegung beim
Wachstumsprozess. Das Argument der Unfallverhütung und Sicherheitserziehung durch Bewegung beschreibt eine klare präventive Perspektive. Sicheres Bewegen setzt einen Grundbestand an konditionellen und koordinativen Fähigkeiten voraus, die nur über hinreichende Bewegungsmöglichkeiten gewonnen werden können. Sicherheitserziehung zielt auf Eigenverantwortlichkeit und aktive Auseinandersetzung jedes Einzelnen beim Bewegungshandeln.

Das Ziel der gesundheitserzieherischen Perspektive ist es, Schule zu einem Ort zu machen, an dem Gesundheit im Sinne der Weltgesundheitsorganisation als ein Zustand des physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens verstanden wird.
Die schulprogrammatischen Begründungsmuster fokussieren vor allem pädagogische Forderungen, die an die Schule als Institution gestellt werden und schließen an die vorangegangenen Argumente an. Das Argument Schule als Lebens-, Lern und Erfahrungsraum basiert auf der pädagogischen Konzeption der Orientierung am Kinde. Es geht darum, die Kinder so zu nehmen, wie sie sind. Sie sollen so individuell wie nötig und so ganzheitlich wie möglich gefördert werden.
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