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Schnelligkeit, technisches Können, viele Tore, Fairness und Spielfreude sind die Bestandteile des Beach Soccers. Fußball auf dem Sand ist nicht nur ein Sport für die Ferien. Es gibt Meisterschaften und Nationalmannschaften. Dazu Samba-Party-Stimmung auf den Rängen – diese Mischung lockt immer mehr Zuschauer an.
In diesem Jahr findet die erste Beach-Soccer-Weltmeisterschaft unter dem Dach des Fußball-Weltverbandes FIFA in Rio de Janeiro statt. Das deutsche Team ist leider nicht dabei, da man sich im Rahmen der Euro Beach Soccer League (EBSL) 2004 nicht im Vorderfeld platzieren konnte.
Grund genug, sich mit dem Fußball im Sand näher zu beschäftigen. An dieser Stelle haben wir die wichtigsten Informationen zum Beach Soccer kurz zusammengefasst. |
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Vom Strand zum WM-Titel 1994: Brasiliens Romario. |
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| Seit wann gibt es Beach Soccer? |
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Schon in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hatte der Fußball auf dem Sand einen festen Platz an Brasiliens Stränden. 40 Jahre später wurde auch in Europa mit Begeisterung am Strand gekickt. Zu dieser Zeit gab es in Südamerika bereits offizielle Wettbewerbe und Turniere. Die Einführung der "Pro Beach Soccer Serie" in den USA führte 1992 zu einem ersten Beach Soccer Boom. Danach dauerte auch nur ein Jahr, bis das erste wirklich große Turnier mit internationaler Beteiligung ausgespielt wurde. Argentinien, Italien, Brasilien und Gastgeber Amerika trafen sich, um das beste Team zu ermitteln. Immerhin lockte dieses Ereignis mehr als 10.000 Zuschauer an. Es dauerte aber noch einige Jahre, bis Europa im Jahre 1997 eine eigene offizielle Serie auf die Beine stellte. Im selben Jahr gründete Deutschland seine erste eigene Beach-Soccer-Nationalmannschaft. |
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| Wie spielt man Beach Soccer? |
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Beach Soccer wird barfuß gespielt, bei besonders kaltem Wetter sind Socken erlaubt. In jeder Mannschaft spielen vier Spieler plus Torwart, außerdem hat jede Mannschaft drei bis fünf Auswechselspieler. Bei Turnieren für Kicker unter 12 Jahren spielen sieben Kinder in einer Mannschaft. Jede Mannschaft hat beliebig viele Auswechslungen. |
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| Wie lange wird gespielt? |
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Bei offiziellen Wettbewerben werden drei mal 12 Minuten gespielt. Es gibt kein Unentschieden: Der Sieger wird in einer Golden-Goal-Verlängerung (3min) und wenn nötig einem 9m-Schießen ermittelt. |
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| Wie groß sind Feld und Tore? |
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Ein Beach-Soccer-Feld hat bei offiziellen Spielen eine Länge von 37 Metern und ist 28 Meter breit. Vor den Toren wird durch Fahnen ein neun Meter breiter Torraum abgegrenzt, der sich bis zu den Seitenlinien erstreckt und in dem der Torwart den Ball mit der Hand spielen darf. Die Tore sind 5,50 Meter breit sowie 2,20 Meter hoch und sind damit vergleichbar mit Kleinfeldtoren beim Fußball. |
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| Was passiert bei Regelverstößen? |
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Bei Foulspiel führt der Gefoulte den Freistoß selbst aus. Das gleiche gilt für den Strafstoß, den ein Spieler erhält, wenn er im Torraum gefoult wurde. Bei Freistößen muss der Weg zum Tor immer frei bleiben. Es darf keine Mauer gestellt werden. Freistöße und Eckbälle dürfen direkt verwandelt werden.
Als persönliche Strafe gibt es neben der gelben und der roten Karte auch noch die blaue. Zeigt der Schiedsrichter diese, muss der betreffende Spieler für zwei Minuten auf die Bank und ein Ersatzspieler kommt für ihn aufs Feld. Bei einer roten Karte muss die Mannschaft zwei Minuten in Unterzahl spielen. Die Karten werden wie beim Fußball bei Foulspiel oder Unsportlichkeit gezeigt. |
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| Wer ist beim Beach Soccer erfolgreich? |
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Seit 1995 gibt es jährlich Weltmeisterschaften, neun Mal triumphierte das Beach-Soccer-Mutterland Brasilien, nur 2001 konnten sich die Portugiesen durchsetzen. Spieler wie Neném (Brasilien) oder Madjer (Portugal) gehören zu den Topstars des Sports, sind aber international nur wenig bekannt.
Popularität erlangt Beach Soccer häufig über den Einsatz berühmter Fußballer. Bei der Qualifikation zur WM 2005 lief beispielsweise der ehemalige brasilianische Weltklassestürmer Romario auf und sorgte für enormes Medieninteresse. 1994 wurde Romario Fußball-Weltmeister mit der " Seleçao
“ und außerdem zum besten Spieler der WM-Endrunde sowie zum Weltfußballer des Jahres gewählt. Seine fußballerischen Wurzeln hat Romario im Sand der Strände Rios, wohin er mit 39 Jahren nun zurückkehrt. |
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