|
|  |
| | |  |
 |
Die diesjährige Beach-Soccer-WM, die erste unter dem Dach der FIFA, liegt hinter uns. Es war ein tolles Fußballfest, bei dem die Zuschauer in 20 Partien insgesamt 164 Tore bestaunen durften. Dies entspricht einem Schnitt von etwa acht Treffern pro Begegnung. Kein Wunder also, dass sich der Strandfußball in den vergangenen Jahren zu einer derart populären Sportart entwickelt hat. |
 |
| |  |
|  |
 |
 |
Tolle Atmosphäre bei allen Spielen |
| |  |
|  |
 |
Dementsprechend ausgelassen war auch die Stimmung an der Copacabana. Zwar waren die Fans eigentlich bei jedem Spiel bester Laune, |
 |
| |
 |
 |
Nach der WM kehrt wieder etwas Ruhe am Strand ein. |
|  |
 |
zum Überkochen kam das 8000 Zuschauer fassende Stadion allerdings nur bei den Auftritten der heimischen Sambakicker. Am Ende sollte es für den neunmaligen Weltmeister trotz der frenetischen Unterstützung aber nicht mit der Titelverteidigung klappen. Im Duell um den dritten Platz bekamen dafür die Japaner die ganze Wut über die verpasste Finalteilnahme zu spüren. Am Ende hieß es 11:2 für Brasilien. So oft brachte kein anderes Team das Netz in einem Match zum Zappeln. |
 |
|  |
|  |
 |
 |
Romario und Cantona immer noch gut in Form |
|  |
 |
Drei dieser elf Treffer steuerte Romario, der ehemalige Weltstar vom FC Barcelona, bei. Insgesamt machte der Lokalmatador und langjährige Nationalkicker sechs Tore. Anders als Romario streifte sich Manchester-United-Legende Eric Cantona nur ein einziges Mal sein berühmtes Trikot mit der Nummer sieben über. Im Viertelfinale vertrat der Spielertrainer der Franzosen den gesperrten Sciortino – und steuerte beim 7:4-Sieg über Spanien prompt einen Treffer bei. |
 |
|  |
|  |
 |
 |
Eine WM der Premieren |
|  |
 |
Für die französische Auswahl reichte es aber auch ohne die weitere Unterstützung von Cantona zum Titel. Durch ein 4:3 nach Neunmeterschießen verwies man die Portugiesen im rein europäischen Endspiel auf den zweiten Platz und holte sich erstmalig den WM-Pokal. Damit ging für die “Blauen“, die im vergangenen September – ebenfalls mit einem Sieg über Portugal – bereits Europameister wurden, ein äußerst erfolgreiches Jahr zu Ende. Neben dem Titelgewinn der Franzosen durften aber auch noch andere Premieren gefeiert werden. So bestritten Australien und Südafrika ihre ersten offiziellen Länderspiele und Buru gelang im “kleinen Finale“ als erstem Akteur überhaupt innerhalb eines Drittels ein Hattrick. |
 |
|  |
|  |
 |
 |
Madjer heimst zwei Trophäen ein |
|  |
 |
Madjer, dem mit zwölf Treffern besten Schützen der WM, konnte der Brasilianer trotz seines Rekordes aber nicht gefährlich werden. Der überragende Portugiese wurde nicht nur mit dem “Goldenen Schuh“, sondern auch mit dem “Goldenen Ball“, der dem besten Spieler überreicht wird, ausgezeichnet. Den zweiten Platz sicherte sich in beiden Kategorien der neunfache Torschütze Nenem. |
 |
|  |
|  |
 |
 |
Japan – die Überraschung des Turniers |
|  |
 |
Mit dem FIFA Fairplay-Preis wurden die japanischen Kicker geehrt. Die Schützlinge von Trainer Rui Ramos begeisterten die Zuschauer aber nicht nur mit ihrem fairen Verhalten, sondern auch durch eine vorbildliche Einstellung. Im Viertelfinale gegen Uruguay lagen die Asiaten fünf Minuten vor dem Abpfiff mit 0:3 zurück, gewannen aber schließlich noch mit 4:3 und zogen damit in die nächste Runde ein. Die Fans waren aus dem Häuschen und feierten die Japaner mit nicht enden wollenden Gesängen. Im Halbfinale war gegen den späteren Sieger Frankreich allerdings Endstation. Nichtsdestotrotz avancierte die Ramos-Truppe zur Überraschungsmannschaft des Turniers und darf sich schon jetzt auf einen herzlichen Empfang des brasilianischen Publikums im nächsten Jahr freuen. |
 |
|  |
 |  |  |  |  | |
 |
 |
|  |