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Die Stars der WM

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Wenn am 08. Mai der Anpfiff zur ersten von der FIFA unterstützten Beach-Soccer-WM ertönt, werden auch zwei bekannte Gesichter aus dem "normalen“ Fußball mit dabei sein: Der Brasilianer Romario und Eric Cantona, der seine Franzosen als Leistungsträger, Spielführer und Trainer in einer Person führen wird.

Die Berufung Romarios in die Auriverde löste heftige Wellen in seinem Heimatland aus, doch sein Team steht zu ihm. "Er wird eine absolute Bereicherung für diesen Sport sein und es den Gegnern schwer machen“, reagierte Brasiliens Mannschaftskapitän Junior Negão auf die aufkommende Kritik. Und auch sein Trainer hält

Romario (hier ganz rechts) will auch beim Beach Soccer Siege feiern.

große Stücke auf ihn: "Romario wird keine Nebenrolle spielen. Ich habe mich aus zweierlei Gründen entschlossen, ihn in die Auswahl zu berufen. Erstens gibt es nur wenige Spieler, die auf dem Platz die gegnerische Abwehr derart beschäftigen wie er, und außerhalb des Spielfeldes wird sein Name bei der weiteren Verbreitung unserer bislang noch weitgehend unbekannten Sportart behilflich sein", verteidigte Jorge Ferreira Alves die Nominierung des 39-Jährigen.

Brasilien der große Favorit

Doch auch ohne Romario würde Brasilien als ganz heißer Kandidat auf den Titel gelten. Erst ein einziges Mal konnten die Spieler vom Zuckerhut den seit 1994 ausgespielten Pokal nicht holen, nämlich als Portugal im Jahre 2001 die Franzosen im Finale bezwingen konnte.

Geschlagen geben musste sich damals ein ehemaliger Profifußballer mit einer ähnlich schillernden Karriere wie Romario: Eric Cantona. Eigentlich wollte dieser sich 1997 nach seinem Rückzug aus dem bezahlten Fußball einen Namen als Schauspieler machen, konnte aber seine alte Leidenschaft nie ganz vergessen und stieß 1998 im Alter von 33 Jahren zum Kader der französischen Beach-Soccer-Nationalmannschaft.

Stars der Szene

Mit 38 Jahren ist Eric Cantona heute eine feste Größe im Geschehen rund um den Fußball auf Sand. Als Trainer und Spielführer der Franzosen will er seine Mannschaft zu einem ähnlichen Erfolg wie 2001 führen.

Doch Beach Soccer hat auch seine eigenen Stars, nur sind diese in Deutschland noch nicht so bekannt: Jorginho zum Beispiel ist einer der Stars und Hoffnungsträger in seinem Heimatland Brasilien und wurde bereits viermal zum besten Spieler einer Weltmeisterschaftsendrunde gewählt.

Die brasilianischen Fans sind bereit für die WM im eigenen Land.

Auch die Europäer haben viele Talente in ihren Nationalmannschaften: Angelo Schirinzi aus der Schweiz gilt schon seit vielen Jahren als unbestrittener Führungsspieler unserer Nachbarn oder die Italiener Andrea Forte und Gianni Fruzzetti, die zu Recht als eines der besten Sturmduos der Welt gelten.

Man darf gespannt sein, wer am Ende dieser Weltmeisterschaft die Nase vorn hat.
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