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Früher wurde in der Abwehr mit einem klassischen Libero gespielt. Doch spätestens seit der WM 1998 hat uns nicht nur der Weltmeister Frankreich (mit Lizarazu und Thuram) vorgemacht, dass die Viererkette die erfolgreichste Abwehrformation sein kann. Aber nur wenn die dazugehörigen Spieler diese beherrschen und sich auf dem Rasen optimal verstehen. Die Besonderheit der Viererkette besteht darin, dass bei Ballbesitz auch die Außen sich in das Offensivspiel einschalten und die Flügelstürmer unterstützen können. Die Außenspieler der Viererkette müssen bei Ballbesitz die Viererkette verlassen und werden zu defensiven Mittelfeldspielern, die bei Bedarf sogar bis in die gegnerische Hälfte vorstoßen. |
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Diese Spieler müssen sowohl zweikampfstark sein, als auch über eine gute Technik verfügen. Denn bei ihnen gilt das gleiche wie bei den defensiven Mittelfeldspielern: Ballverluste können böse enden (Gegentor). |
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