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Das " Golden Goal
" ist wahrscheinlich jedem ein Begriff - schließlich hat Oliver Bierhoff die deutsche Nationalmannschaft mit seinem Treffer in der Verlängerung im EM-Finale 1996 zum Titel geschossen. Doch was ist ein "Silver Goal"? Im so genannten "Silver Goal System" werden die Prinzipien von reiner Verlängerung und "Golden Goal" vermischt. Steht das Spiel nach 90 Minuten unentschieden, wird zunächst eine 15-minütige Verlängerung gespielt. Die Mannschaft, die am Ende dieser Zusatzzeit in Führung liegt, hat das Spiel gewonnen. Steht es weiter unentschieden, dann wird noch eine zweite Verlängerung von 15 Minuten gespielt. |
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Ein Tor innerhalb der Verlängerung beendet das Spiel also nicht wie beim "Golden Goal" sofort, sondern frühestens nach Ablauf der jeweiligen Extrazeit, wodurch der Gegner noch die Möglichkeit hat, auf den Rückstand zu reagieren. Sollte das Spiel nach 120 Minuten noch nicht entschieden sein, folgt ein Elfmeterschießen. Zum ersten Mal verwendet wurde diese neue Regelung in den Endspielen vom UEFA-Cup und der Champions-League im Jahre 2003.
Auch bei der EM 2004 in Portugal kam das Silver Goal zum Einsatz. Griechenland setzte sich im Halbfinale dank eines Kopfballtores von Dellas sensationell gegen Tschechien durch und zog ins Finale gegen Gastgeber Portugal ein. |
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