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Ausbildungskonzept Arsène Wengers Leitsätze
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Arsenal London: Arsène Wenger gibt die Richtung vor

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Mittlerweile im neunten Jahr bestimmt der Franzose Arsène Wenger die Geschicke der "Gunners". Und zwar nicht nur die der Profis, sondern er zeichnet auch für die Spiel- und Trainingsphilosophie der Nachwuchsteams verantwortlich.

Fulltimejob Teammanager

Mit dem Amtsantritt von Wenger 1996 kam ein Trainer mit klaren Vorstellungen über Spielphilosophie, Trainingsprinzipien und Trainingspraxis nach London. Von seinen Denkanstößen, Ideen profitieren neben der Profimannschaft besonders die Trainer im Nachwuchsbereich. Neben der täglichen Trainingsarbeit mit der Profimannschaft ist Wenger – wie in England üblich – Trainer und Manager in Personalunion und somit für alle Transfers und Vertragsabschlüsse im Profi- und Nachwuchsbereich verantwortlich.

Zudem strukturierte Wenger die Talentausbildung und Talentförderung des FC Arsenal London neu. Er beobachtet

Lernte bei Arsenal:
U21-Spieler Moritz Volz.

die Entwicklung der talentiertesten Jugendspieler sehr sorgfältig und steht in ständigem Austausch mit den betreffenden Trainern. Diese Auffassung setzt er im Profibereich fort, indem er während des Trainingsbetriebes, aber auch in einigen zusätzlichen Einheiten intensiv mit jungen Talenten arbeitet.

Wengers Spielphilosophie

Für alle Mannschaften ist eine einheitliche Spielphilosophie verbindlich (siehe Arsène Wengers Leitsätze ). Ein Hauptaugenmerk legt Wenger auf die Kommunikation innerhalb der Mannschaft. Lautstarke Rufe und Kommandos begleiten jede Trainingsform ebenso wie anerkennender Beifall und Jubel nach erfolgreichen Aktionen. Die Spieler sollen sich miteinander auseinandersetzen, Freude, Spaß und Motivation für diese Spielweise entwickeln.

Ausbildung bei den "Gunners"

Englische Profivereine verstehen sich als "Academy", also als Ausbildungsstätte. Die U17- bis U19-Junioren trainieren bereits unter professionellen Bedingungen. Kriterium für die Mannschaftsbildung ist nicht der jeweilige Jahrgang, sondern die individuelle Leistungsstärke. So kann durchaus ein 17-Jähriger in der U19 spielen. Das U18-Team nimmt alljährlich am parallel zum Profi-Wettbewerb stattfindenden FA-Cup teil, der in England auch im Jugendbereich einen sehr hohen Stellenwert genießt. Die Reservemannschaft hingegen ist das "Sammelbecken" für alle.

Sowohl im Training als auch in der Reserverunde werden die besten Spieler der jüngeren Jahrgänge in diese Mannschaft integriert. Die Trainer sollen zwar keinem strikt vorgegebenen Ausbildungskonzept folgen, müssen sich aber bezüglich System und Taktik an den Vorgaben orientieren (siehe
Arsène Wengers Leitsätze ).

Wenger baut im Tor auf den erfahrenen Jens Lehmann.

Teamwork unter Trainern

Jeden Morgen treffen sich Cheftrainer und Jugendtrainer im Trainingscamp. In der Zusammenarbeit steht Wenger in ständigem Dialog und gegenseitigem Austausch mit den Jugendtrainern. In enger Absprache mit dem Chefscout ist er für die Verpflichtung vielversprechender Talente verantwortlich. Für die jüngeren Jahrgänge ist ein Jugendkoordinator zuständig, der gemeinsam mit den betreffenden Trainern auch die Sichtung und Verpflichtung von Talenten übernimmt.
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