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12.12.2001 Die Roten Karten |
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VfB-Trainer Felix Magath haderte sehr mit dem Schiedsrichter. Zuvor war seine Mannschaft mit FD21-Macher Krassimir Balakov nach Elfmeter-schießen gegen 1860 München ausgeschieden. Wie schon am Wochenende, als man gegen den selben Gegner mit 0:1 verlor, waren die Schwaben wieder überlegen. Konnten ihre klaren Chancen allerdings nicht nutzen.
Was Magath so erregte war der Platzverweis gegen den VfB-Spieler Tiffert. Der war in der 76. Minute hart gegen einen Münchner Spieler eingestiegen. Die darauf folgende Rote Karte war zwar eine extrem harte Entscheidung, allerdings den Regeln entsprechend.
Doch auch dezimiert hätten die Stuttgarter das Spiel für sich entscheiden können, denn der Führungstreffer von Carnell (93.) konnte erst in der 102. Minute durch Davor Suker ausgeglichen werden.
Hinweis des Schiedsrichter-Assistenten
Eine weitaus strittigere Rote Karte stellte für den 1.FC Kaiserslautern die Weichen auf Sieg. Im Derby gegen Mainz 05 ging das Team von FD21-Macher Andreas Brehme zwar schnell durch Lokvenc in Führung. Doch vor allem die Notbremse von Bodog gegen Klose war das Gesprächsthema des Abends. Denn selbst in der Zeitlupe war nicht klar zu erkennen, ob Bodog den Lauterer Stürmer nun berührt hatte oder nicht. Auch Schiedsrichter Aust entschied erst nach dem Hinweis seines Assistenten auf Foulspiel.
Danach verloren die dezimierten Mainzer ihre Linie, was der FCK eiskalt ausnutzte. Zweimal traf Lincoln zur sicheren 3:0 Führung.
In der zweiten Halbzeit drehten 10 Mainzer aber noch einmal kräftig auf und kamen zum Schluss noch bis auf 2:3 ran. So war FCK-Trainer Brehme von der Leistung seines Teams im zweiten Spielabschnitt auch wenig angetan. |
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