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Gottlieb-Daimler-Stadion Stuttgart |
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Die Weltmeisterschaft wird bei weitem nicht das erste bedeutende Ereignis sein, das im Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Stadion ausgerichtet wird. So trafen sich hier 1950 Deutschland und die Schweiz zum ersten Länderspiel nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges.
40 Jahre später stand das Duell an gleicher Stelle erneut auf dem Programm – diesmal war es der erste Ländervergleich nach der Wiedervereinigung. Außerdem wurde am 24. Mai 1999 das Abschiedsspiel von Bundestrainer Jürgen Klinsmann, der von 1984 bis 1989 für die Schwaben kickte, in Stuttgart veranstaltet. |
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Heimat des VfB Stuttgart: das Gottlieb-Daimler-Stadion. |
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Zahlreiche Renovierungen seit 1933 |
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In diesem Jahr kam es auch zu den ersten Umbaumaßnahmen im Hinblick auf die WM 2006. Schon zuvor war das frühere, im Jahr 1933 erbaute Neckarstadion immer wieder Renovierungen unterzogen worden. Die letzten Veränderungen begannen im Januar 2004 und waren Ende 2005 abgeschlossen. In dieser Zeit baute man für 51,5 Millionen Euro unter anderem den Oberrang der Gegentribüne um und errichtete dort einen zweiten Zuschauerrang.
Die 47.757 Menschen, die nun in der Arena Platz finden, werden die folgenden Vorrundenpartien zu sehen bekommen: Frankreich gegen Schweiz (13.06.), Holland gegen Elfenbeinküste (16.06.), Spanien gegen Tunesien (19.06.) und Kroatien gegen Australien (22.06.). Ferner richtet Stuttgart ein Achtelfinale (25.06.) und das Spiel um den dritten Platz (08.07.) aus. |
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Größte Installation in Europa |
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Das Gottlieb-Daimler-Stadion ist aber nicht nur größer, sondern auch moderner geworden. Eine elektronische Zugangskontrolle und zwei Videotafeln, die mit einer Bildfläche von je 115 Quadratmetern und elf Tonnen Gewicht die größte Installation Europas darstellen, werden höchsten Ansprüchen gerecht.
Blickfang der Arena ist jedoch das textile Dach, dessen Tragwerksystem auf dem Prinzip des liegenden Speichenrades beruht und in seiner geschwungenen Form an die in der Nähe liegenden Weinberge erinnert. |
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