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Signal Iduna Park Dortmund

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Mit einem Fassungsvermögen von 60.285 Zuschauern – im Ligabetrieb sind es 83.000 – ist der Dortmunder Signal Iduna Park die größte der zwölf WM-Arenen. Bis diese stattliche Zahl erreicht war, waren allerdings auch einige Umbauarbeiten am alten Westfalenstadion, dessen Planung in den 60er Jahren begann, notwendig.

Die beiden jüngsten Maßnahmen fanden zwischen 2001 und 2003 sowie im Sommer 2005 statt, als man im ersten Schritt die offenen Ecken ausbaute und danach die Sitzplätze des Unterrangs erneuerte. In dieser Phase installierte man auch eine elektronische Zugangskontrolle

Imposant türmen sich die Ränge des Signal Iduna Parks auf.

und brachte die Mannschaftsbereiche auf den neuesten Stand. Die Kosten für den Umbau und die Modernisierungsmaßnahmen betrugen 45,5 Millionen Euro, die komplett durch die Westfalen Stadion Dortmund GmbH abgedeckt wurden.

"Fußball-Oper der Bundesliga"

Aufgrund der enormen regionalen Bedeutung von Borussia Dortmund ist die “Fußball-Oper der Bundesliga“, wie das Stadion respektvoll genannt wird, häufig bis auf den letzten Platz gefüllt. In der Saison 2004/05 pilgerten im Schnitt 77.000 Menschen in die Arena und stellten damit einen Europarekord auf.

Beeindruckend ist vor allem die Südtribüne, die zur “Heimat“ von sage und schreibe 25.000 BVB-Anhängern geworden ist. Zum Vergleich: In die gesamte Leverkusener BayArena passen 22.500 Besucher.

Problemlos zu finden

Die Fußballfans, die während der Weltmeisterschaft nach Dortmund kommen werden, dürften die Spielstätte ohne Probleme finden: Acht jeweils 62 Meter hohe gelbe Pylone dienen schon aus großer Entfernung als Wegweiser und bilden ein markantes Ausrufezeichen in der Skyline der Stadt.

Am 14. Juni wird die deutsche Mannschaft im Dortmunder FIFA WM-Stadion, wie die Arena während der Titelkämpfe heißen wird, auf Polen treffen. Ferner stehen hier die Partien Trinidad und Tobago gegen Schweden (10.06.), Togo gegen Schweiz (19.06.), Japan gegen Brasilien (22.06.) und ein Halbfinale (04.07.) auf dem Programm.
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