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Am 2. September 2000 wurde die Hamburger AOL Arena, die während des Turniers, wie alle Spielstätten mit einem Sponsorennamen, als “FIFA WM-Stadion“ bezeichnet wird, mit dem Ländervergleich Deutschland gegen Griechenland eingeweiht. Zwei Jahre zuvor war die Anlage des alten Volksparkstadions stückweise abgerissen, das Spielfeld um 90 Grad gedreht und im letzten Schritt die Tribünenseiten neu aufgebaut worden. |
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Ausgezeichnet mit fünf Sternen |
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Wo früher das Volksparkstadion war, steht nun die AOL-Arena. |
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Die Kosten für den Bau, in dem auch eine Erneuerung der Funktions-, VIP- und Medienbereiche inbegriffen war, betrugen 96 |
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Millionen Euro. Von dieser Summe wurde mit 70 Millionen Euro der Großteil fremdfinanziert, also nicht mit öffentlichen Geldern bezahlt.
In der komplett überdachten Arena, die von der UEFA in die Liste der besten, der so genannten Fünf-Sterne-Stadien aufgenommen wurde, finden bei Bundesligapartien des Hamburger SV 56.114 Zuschauer Platz. Während der Weltmeisterschaft sind es 45.442, da der Weltverband FIFA aus Sicherheitsgründen keine Stehplätze zulässt. Zu sehen bekommen die Besucher vier Vorrundenbegegnungen und ein Viertelfinale. |
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Bittere Niederlage für DFB-Elf |
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Keine guten Erinnerungen an den alten Volkspark hat die Nationalmannschaft von 1974. Damals musste sich die Auswahl der Bundesrepublik bei der Weltmeisterschaft im letzten Gruppenspiel der DDR nach dem berühmten Tor von Jürgen Sparwasser mit 0:1 geschlagen geben.
Allerdings nahm die Geschichte ein gutes Ende: Die Truppe von Bundestrainer Helmut Schön kam dennoch eine Runde weiter, vermied durch die Niederlage ein Aufeinandertreffen mit den Ballzauberern aus Brasilien und wurde schließlich nach 1954 zum zweiten Mal Weltmeister. |
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