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Als viertgrößte Stadt Deutschlands war Köln bei der Weltmeisterschaft 1974 leer ausgegangen. Die Enttäuschung, bei der zweiten WM im eigenen Land wieder keinen Zuschlag zu bekommen, blieb den Domstädtern erspart.
Denn mit dem RheinEnergieStadion, dessen Bau Anfang 2002 auf dem Gelände des alten Müngersdorfer Stadions begonnen wurde, verfügt man inzwischen über eine erstklassige Arena, die bei den Titelkämpfen 40.590 Zuschauern Platz bieten wird. |
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Beste Fußballstimmung ist auf den Tribünen in Köln zu erwarten. |
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Fertigstellung im März 2004 |
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Die Arbeiten wurden während des laufenden Ligabetriebs – indem man jeweils eine Tribüne nach der anderen abriss und wieder aufbaute – durchgeführt und am 31. März 2004 zum Abschluss gebracht.
25,5 Millionen Euro der Gesamtkosten von 110 Millionen Euro wurden mit öffentlichen Geldern bezahlt. Der restliche Betrag wurde durch eine Besitzgesellschaft (20 bis 25 Millionen Euro) und durch Fremdkapital (61 bis 66 Millionen Euro) gedeckt. |
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Kompakte Raumnutzung |
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Wie alle WM-Städte richtet auch Köln vier Begegnungen der Gruppenphase und zudem ein Achtelfinale (26.06.) aus. Neben dem spannungsgeladenen Match Schweden gegen England (20.06.) steigen auch die Partien Angola gegen Portugal (11.06.), Tschechien gegen Ghana (17.06.) und Togo gegen Frankreich (23.06.) im RheinEnergieStadion.
Beeindruckt dürften die Akteure von der kompakten Raumnutzung sein: Die Oberränge erheben sich mit einem Neigungswinkel von fast 34 Grad – zwischen der Tribünenkante und dem Spielfeld liegen somit weniger als acht Meter. Optischer Leckerbissen der Arena sind die vier je 72 Meter in den Himmel ragenden Masten, die das Dach tragen und durch ihre Wirkung als Lichttürme schon aus großer Entfernung sichtbar sind. |
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