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FD21 über Sitzfußball

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Sitzfußball ist eine relativ unbekannte Art des Kickens. Es gibt viele Möglichkeiten, die Regeln des Fußball leicht abzuwandeln. Beim Sitzfußball ist das Regelwerk so angepasst, dass auch Menschen mit Behinderungen (beispielsweise Amputationen) ihre Freude am Fußball voll ausleben können.

Alles andere als langweilig

Dass Sitzfußball nichts mit Stillsitzen zu tun hat und keinesfalls langweilig ist, verdeutlichen die Bilder rechts. Genau wie beim "normalen" Fußball ist auch bei dieser Variante neben technischen Fähigkeiten eine gute Kondition gefragt.
Wie spielt man Sitzfußball? Gespielt wird in der Halle, das Spielfeld ist zwischen 22 und 28 Metern lang und 12 bis 18 Meter breit. Beim Sitzfußball dürfen sich die Spieler nur sitzend bzw. über den Boden rutschend fortbewegen. Der einzige, der auch knien darf, ist der Torwart. Zu einer Mannschaft gehören 5 Spieler plus Torwart. Spielgerät ist nicht ein normaler Fußball, sondern ein Volleyball.
Wer spielt Sitzfußball? Das Regelwerk macht Sitzfußball vor allem – aber nicht nur - für beinamputierte Kicker interessant. Schließlich muss für den Sport lediglich mindestens ein "Schussbein" vorhanden sein. Ein Handicap ist aber nicht Voraussetzung, um Sitzfußball zu spielen.
Sport im Sitzen? Sitzfußballer sitzen nicht nur. Der Sport kann sogar sehr rasant werden. Kraft im Oberkörper, Kondition und Koordination sind neben technischen Fähigkeiten wichtige Voraussetzungen.
Ist Sitzfußball eine neue Sportart? Ganz und gar nicht. Bereits 1958 fand erstmals ein Turnier mit vier Mannschaften aus Deutschland und Österreich statt, die so genannte Internationale Städtemeisterschaft, die auch heute noch ausgetragen wird.
Wo wird Sitzfußball gespielt? Es gibt nur sehr wenige Sitzfußball-Mannschaften. In Österreich wird in Wien, Graz und Klagenfurt, in Deutschland in München und Stuttgart gespielt. Zweimal im Jahr veranstalten diese Vereine auch das Internationale Sitzfußballturnier.
Kann ich auch einmal Sitzfußball ausprobieren? Natürlich. Wer Interesse hat, einmal diesen Sport auszuprobieren – ob mit oder ohne Behinderung – kann sich an einen der Vereine wenden. Neue Spieler sind immer willkommen. Gerne werden auch Spiele gegen "normale" Fußballmannschaften, die sich einmal in der sitzenden Variante versuchen wollen, oder Demospiele ausgetragen. Weiterführende Informationen und Adressen gibt es auf www.sitzfussball.de .
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