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Ausbildungskonzept Trainingsinhalte in Schule und Verein
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FC Schalke 04: Tradition verpflichtet

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Tradition ist bei Schalke 04 Programm – sofern sie dem Fortschritt dient. So machte der Verein aus dem Ruhrpott bereits in den späten 70er-Jahren durch eine wegweisende Ausbildung und Betreuung seiner Nachwuchsspieler bundesweit auf sich aufmerksam: Das "Schalke-Internat" für besonders talentierte Jugendliche war damals eines der Ersten in Deutschland.

Jahre später und um viele Erfahrungen reicher erarbeiteten die Schalker Verantwortlichen ein neues Konzept, das nicht nur wegen des Projekts "Fußball in Gelsenkirchen" besondere Beachtung verdient (siehe dazu Trainingsinhalte in Schule und Verein).

Anfang 2006 holte die U19 von S04 den Daimler Chrysler Junior Cup.

Das Talentmodell des FC Schalke 04

Viele der Schalker Nachwuchsspieler besuchen eine der Partnerschulen. Die Idee zu diesem Projekt wurde 1996 geboren. Das Auswahlverfahren beginnt mit schulinternen Sichtungen durch die Sportlehrer, die die besonders begabten Schüler in Talentfördergruppen zusammenfassen, um sie nach der jeweiligen geographischen Lage den 3- bis 4-wöchentlichen Trainingseinheiten der betreffenden Partnervereine zuzuführen. Eine Mitgliedschaft in den Partnervereinen ist zwar erwünscht, aber nicht Voraussetzung oder Bedingung für die Teilnahme.

Scouting-System

Schalke 04 hat ein Scouting-System installiert, bei dem jeder Nachwuchstrainer für die Sichtung der jeweils jüngeren Jahrgänge verantwortlich ist, um im darauffolgenden Jahr diese Talente ausbilden zu können.

Der FC Schalke ist weitestgehend davon abgewichen, für seine Nachwuchsmannschaften auch Talente aus dem Ausland zu rekrutieren. Die Erfahrungen der Vergangenheit haben gelehrt, dass diese Spieler, fern von Heimat und Elternhaus, häufig ihr wahres Leistungspotential nicht entwickeln konnten. So bemüht man sich nur noch ab der U16 um ausländische Spieler.

Er hat es geschafft: Mike Hanke kommt aus der Schalker Jugend.

BEST für Schalke 04

Die Fähigkeiten der beobachteten Talente werden nach dem "BEST-Programm" beurteilt, das seinen Namen den Anfangsbuchstaben der Begriffe Ball, Einsatz, Schnelligkeit und Technik verdankt. Nicht jedes Talent wird aber auch zwangsläufig und frühzeitig von den Spähern der Bundesligavereine entdeckt. Darum nehmen regelmäßig empfohlene oder vom Trainerstab selbst beobachtete Jugendliche an den Trainingseinheiten der betreffenden Altersgruppe teil.

Dabei muss kein Talent befürchten, bereits am ersten Trainingstag wieder nach Hause geschickt zu werden. Man weiß auf Schalke, dass so mancher auch einmal einen schlechten Tag haben kann. Zunächst führt der verantwortliche Trainer ein Vorbereitungsgespräch mit dem Spieler, um ihm so bereits einen Teil seiner Nervosität zu nehmen. Er weist ihn darauf hin, dass dieses erste Training noch nicht endgültig über seine Eignung entscheidet.

Stellt man jedoch schon am zweiten Tag einen zu großen Leistungsunterschied zwischen Trainingskader und ’Prüfling’ fest, wird dieser behutsam aus dem Mannschaftstraining gelöst, um ihn für die verbleibende Zeit im Einzeltraining zu beschäftigen.
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