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Der Name Ukraine bedeutet eigentlich "Grenzland", was aus dem 13. Jahrhunderts herrührt, als die Ukraine ein meist umstrittenes Gebiet zwischen den Großmächten Polen, Russland, dem Osmanischen Reich und Österreich-Ungarn war.
Die Hauptstadt Kiew, in der heute mehr als 2,6 Mio. Menschen leben, gilt als Entstehungsort des ehemaligen russischen Reiches. Deshalb wird sie oft als "Mutter der russischen Städte" bezeichnet. |
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Viel Raum für Landwirtschaft |
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Die Ukraine ist abgesehen von Russland der flächenmäßig größte Staat Europas. Zum Zeitpunkt der Unabhängigkeit 1991 wurden 55% des ukrainischen Territoriums für Ackerbau genutzt und insgesamt 70% der Fläche für die Landwirtschaft.
Große wirtschaftliche Bedeutung hat das Land unter anderem durch seine reichen Rohstoff-vorkommen, insbesondere Kohle, Eisenerz, Erdöl, Erdgas und Mangan.
Bei der Energieversorgung ist die Ukraine auf teure Erdöl- und Erdgaslieferungen aus Russland, dem bei weitem wichtigsten Handelspartner, sowie auf die Nutzung der Kernenergie angewiesen. In diesem Zusammenhang kam es 1986 zu dem schrecklichen Unfall im Kernkraftwerk Tschernobyl. |
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Umschwung unter neuem Präsidenten |
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2004 erlebte die Ukraine einen demokratischen Umschwung, die "Orangene Revolution", ausgelöst durch die Präsidentschaftswahlen, aus denen Wiktor Juschtschenko als Sieger hervorging. |
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