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Kreuzbandriss

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Was tut weh?

Bei einem Kreuzbandriss treten Schmerzen im Knie auf und das Knie schwillt an. Der Verletzte ist entweder gar nicht oder nur sehr unsicher in der Lage zu gehen und spürt deutlich, dass etwas gerissen ist.

Wie passiert es?

Ein Kreuzbandriss entsteht, wenn das Kniegelenk nach einer unglücklichen Landung beim Sprung oder bei einem plötzlichen abrupten Richtungswechsel verdreht oder geschert wird oder wenn einem jemand von hinten in den Unterschenkel tritt.

Besondere Risikofaktoren für einen Kreuzbandriss sind Kälte, mangelnde Koordinationsfähigkeit und ein schwacher Beinmuskel.

Was dagegen tun?

Sofortmaßnahmen
Nach Auftreten der Verletzung ist es zu empfehlen das Knie möglichst ruhig zu stellen und sofort einen Arzt zu konsultieren.
Langfristige Behandlung
Der Arzt erstellt eine Diagnose durch eine Kernspinaufnahme oder eine normal Untersuchung des Knies. Bei einem Kreuzbandriss gibt es zwei Behandlungsmöglichkeiten, die konservative und die operative. Die konservative Behandlung besteht zunächst einmal aus Ruhe und anschließender Krankengymnastik zur Stärkung der Beinmuskulatur und Schulung der Koordination.

Bei der operativen Behandlungsmethode wird das Kreuzband durch eine Sehne von der Kniescheibe oder aus der Kniekehle ersetzt. Anschließend folgen Rehamaßnahmen. Das Sport treiben ist erst nach mehreren Monaten wieder möglich.

Wie vermeiden?

Um einen Kreuzbandriss zu vermeiden, sollte man sich vorher ausgiebig aufwärmen. Außerdem sind Übungen für eine bessere Koordination und Stabilisation sowie eine gezielte Stärkung der Beinmuskeln empfehlenswert.
Wichtig!
Diese Hinweise sind nur zur allgemeinen Information, sie ersetzen nicht die ärztliche Untersuchung!
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