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Bei den "Adlern von Kathargo", so der Spitzname des Teams, leitet der Franzose Roger Lemerre seit Ende 2002 die Geschicke. Er holte 1998 als Co-Trainer mit Frankreich den WM-Titel und sicherte sich 2000 als Cheftrainer der Equipe Tricolore den Titel des Europameisters.
Unter ihm gewann Tunesien 2004 den Afrika-Cup im eigenen Land im Finale gegen die Auswahl von Marokko. Die Marokkaner stellten auch die letzte Hürde auf dem Weg nach Deutschland dar. Diese wurde im letzten Spiel mit einem 2:2 hauchdünn genommen. |
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Europäischer Stil |
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Inzwischen setzt sich die Mannschaft überwiegend aus Spielern zusammen, die ihr Geld in Europa verdienen, zum Größten Teil in der französischen Lique 1. Durch den Trainer und die Erfahrungen in den europäischen Top-Ligen ist das Spiel der Tunesier sehr stark auf Technik und Kombinationsspiel ausgelegt, weniger auf Kampf, wie in Afrika durchaus üblich.
Aus einer starken Defensive um die groß gewachsenen Rahid Jaidi (Bolton Wanderers) und Kapitän Hatem Trabelsi (Ajax Amsterdam) ist das Spiel mittlerweile stark auf den schnellen und trickreichen Dos Santos (FC Toulouse) ausgerichtet. |
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Jugend forscht |
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Tunesien verfügt über die beste Fußball-Infrastruktur in ganz Afrika und besticht durch eine gute Nachwuchsförderung, was auch an der Vielzahl von jungen Spielern im tunesischen Kader ersichtlich wird. |
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