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Trainer Bruce Arena führt eine Mannschaft nach Deutschland, die in den letzten Jahren wichtige Erfahrungen gesammelt hat und sich durch gute Ergebnisse und beeindruckendes Spiel großen Respekt erarbeiten konnte. |
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Wachsende Leistungsdichte |
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Arena übernahm die US-Boys nach dem schwachen Abschneiden bei der WM 1998, wo man sich sang- und klanglos nach der Vorrunde verabschiedete. Ein Neuaufbau war unausweichlich. Dank der Einführung der einheimischen Profiliga (MLS – Major League |
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Soccer) fällt es den nordamerikanischen Talenten inzwischen aber leichter, sich an internationales Niveau heranzutasten.
Vorzeigetalent der US-Amerikaner ist Freddy Adu. Zum Zeitpunkt der WM 2006 wird Adu gerade einmal 17 Jahre alt sein, dennoch hat der Sohn ghanaischer Einwanderer aber schon reichlich Erfahrung sammeln können. Bereits als 13-Jähriger lief Adu nicht nur bei der U17-WM auf, sondern brillierte auch noch als Torschütze. Nur zwei Jahre später nahm er mit der U17 und der U20 gleich an zwei WM-Endrunden innerhalb eines Jahres teil. Ob man die Fähigkeiten des dribbelstarken Angreifers bei der WM 2006 erstmals im Kreise der "Großen" bestaunen darf, ist allerdings noch ungewiss. Die Tatsache, dass Nationalcoach Arena nicht auf die Dienste Adus angewiesen ist, verdeutlicht aber auch die gewachsene Leistungsdichte im US-Fußball. |
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Viele Europa-Legionäre im Kader |
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Den Kern der US-Truppe bilden Akteure aus den europäischen Ligen. Von deutschen Vereinen haben beispielsweise Steven Cherundolo (Hannover 96) und Gregg Berhalter (Energie Cottbus) gute Chancen auf eine WM-Teilnahme, auch Namen wie Claudio Reyna (ehemals Bayer Leverkusen und VfL Wolfsburg) und Frankie Hejduk (ebenfalls früher Leverkusen) sind Fußballfans noch ein Begriff.
Wichtige Stützen der Mannschaft sind aber vor allem Torwart Kasey Keller (Borussia Mönchengladbach), der zum US-Fußballer des Jahres gewählt wurde, und Landon Donovan (Los Angeles Galaxy). Der vielseitig verwendbare Offensivspieler kehrte nach zwei glücklosen Anläufen bei Bayer Leverkusen in sein Heimatland zurück und führte das Team als Kapitän zur vorzeitigen WM-Qualifikation in der CONCACAF-Gruppe vor Mexiko. |
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