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FD21 über Talentförderung

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301 Spiele bestritt Zvonimir Soldo in der Bundesliga für den VfB Stuttgart, war während der gesamten zehn Jahre bei den Schwaben unumstrittener Stammspieler und entwickelte sich zur großen Leitfigur auf dem Feld.

Soldo gibt weiter Kommandos

Auch nach seiner aktiven Zeit, die Soldo 2006 beendete, will der Kroate weiterhin die Richtung im Fußball vorgeben. Deshalb machte er bereits in Köln seinen Fußballlehrer-Schein und trat zu Beginn der Saison 2007/2008 seinen ersten Trainerjob an. Beim kroatischen Rekordmeister Dinamo Zagreb übernahm Soldo die U19-Junioren.

"Spieler brauchen Spielpraxis": Soldo hat klare Vorstellungen.

Ganz bewusst stieg der inzwischen 40-Jährige nicht direkt im Profigeschäft ein, wie er im Gespräch mit FD21 verriet.
Sie trainieren nun die U19-Junioren von Dinamo Zagreb. Worauf achten Sie im Umgang mit den Nachwuchsspielern besonders? Ich habe ja erst vor wenigen Monaten mit dieser Aufgabe begonnen. Aber ich denke, es ist wichtig, auf die jungen Spieler und ihre besondere Situation einzugehen. Sie haben Druck zu Hause, haben Druck in der Schule. Da versuche ich, viel mit ihnen zu reden, ihnen so viel Hilfe wie möglich zu geben.
Wie ist die Jugendförderung in Kroatien gestaltet? In der Organisation gibt es eigentlich nur geringe Unterschiede zu Deutschland. In Kroatien wird aber hauptsächlich noch auf der Straße gespielt.
Wie sehen Sie den Stand der deutschen Spielerausbildung im internationalen Vergleich? Dazu kann ich noch nicht viel sagen, weil ich erst neu im Jugendbereich bin. Da möchte ich erst ein paar internationale Vergleiche abwarten, bevor ich das beurteile.
Was sind die Hauptprobleme eines Talents auf dem Weg zum Profi? Die Spieler brauchen, wenn sie aus der Jugend kommen, auf jeden Fall Spielpraxis. Dabei ist es egal, ob das in der ersten, zweiten oder auch dritten Liga ist. In Kroatien sind Vedran Corluka und Eduardo die besten Beispiele dafür. Beide wurde von Dinamo Zagreb an Inter Zapresic ausgeliehen, konnten sich da durch regelmäßige Einsätze weiterentwickeln. Später kamen sie als bessere Spieler zurück und sind heute Nationalspieler und spielen in der englischen Premier League bei Manchester City und Arsenal London.
Welche Tipps können Sie jungen Spielern geben, die erfolgreich sein wollen? Sie müssen diszipliniert sein und hart an sich arbeiten. Aber in erster Linie muss der Spaß an erster Stelle stehen.
Sehen Sie Ihre Zukunft im Juniorenbereich oder zieht es Sie doch eher zu den Profis? Ich hatte schon Angebote, bei Profivereinen als Co-Trainer zu arbeiten. Aber ich habe mich zunächst mal für die Jugend entschieden. Da kann ich selbstständig arbeiten, meine eigenen Entscheidungen treffen. Später möchte ich aber schon in den Profibereich.
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