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EM 1964: Heimsieg der Spanier |
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Im Vergleich zur ersten Austragung 1960 gewann die EM vier Jahre später deutlich an Bedeutung. 29 von 33 berechtigten Verbänden nahmen an dem offiziell "Europapokal der Nationen" genannten Wettbewerb teil. Die Bundesrepublik Deutschland unter Trainer Sepp Herberger war aber erneut nicht dabei. |
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UdSSR wieder vorne dabei |
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Wieder wurde das gesamte Turnier im K.o.-Modus ausgetragen. Das Team der DDR konnte sich dabei in der ersten Runde mit einem 2:1-Sieg sowie einem 1:1 im Rückspiel gegen die Tschechoslowakei durchsetzen. Im Achtelfinale war Ungarn aber Endstation. Nach großem Kampf (1:2 und 3:3) stand das Aus fest.
Für die Endrunde der letzten vier Teams konnten sich Gastgeber Spanien, Titelverteidiger UdSSR, Ungarn und Außenseiter Dänemark qualifizieren. Während die Sowjetunion Dänemark im Halbfinale sicher mit 3:0 bezwang, mussten die Spanier zittern. Im Santiago-Bernabéu-Stadion von Madrid gewannen sie aber letztlich mit 2:1 nach Verlängerung gegen Ungarn. |
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Entscheidung in der Schlussphase |
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Spannend war auch das Finale: Spanien ging schnell in Führung, doch das Team der UdSSR glich ebenso schnell aus. Lange blieb es beim 1:1, ehe Marcelino Martinez von Real Saragossa fünf Minuten vor dem Ende das entscheidende Tor zum 2:1 gelang. Der Angreifer sicherte Spanien damit den einzigen bedeutenden Titel, den die Selección, die spanische Nationalmannschaft, bisher gewinnen konnte. |
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