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EM 1972: Erster Titel für die DFB-Elf |
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Mit einem souveränen Siegeszug holte sich die Mannschaft des DFB 1972 den Titel. Im gesamten Turnierverlauf verlor sie kein Spiel und durfte sich so verdient "Europameister" nennen. |
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Sieg im Wembley-Stadion |
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Während das Team der DDR sich in seiner Qualifikationsgruppe Jugoslawien beugen musste, setzte sich die Elf der Bundesrepublik sicher gegen Polen, Albanien und die Türkei durch. Im Viertelfinale kam es dann zur Neuauflage des WM-Endspiels von 1966 gegen England. In einem beeindruckenden Spiel gelang der deutschen Mannschaft durch Tore von Uli Hoeneß, Günther Netzer und Gerd Müller ein 3:1-Sieg im Wembley-Stadion in London. Ein 0:0 im Rückspiel reichte für den Endrunden-Einzug. |
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Gerd Müller trifft zwei Mal doppelt |
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Beim Finalturnier der letzten Vier bekam es die von Trainer Helmut Schön betreute Truppe im Halbfinale mit Gastgeber Belgien zu tun. Eine undankbare Aufgabe für die favorisierten Deutschen, die dank der zwei Tore von Gerd Müller mit 2:1 die Oberhand behielt. Enspielgegner war die Sowjetunion, die sich zuvor mit 1:0 gegen Ungarn durchsetzen konnte.
In Brüssel ließen Beckenbauer, Netzer und Co. gar keinen Zweifel am Titelgewinn aufkommen. Erneut war Gerd Müller, der "Bomber der Nation", zwei Mal erfolgreich. Herbert Wimmer steuerte den dritten Treffer zum klaren 3:0-Endspielsieg über die UdSSR bei. |
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