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EM 1980: Das "Kopfballungeheuer" sichert den Titel |
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Zum zweiten Mal fand die EM 1980 in Italien statt und brachte eine wichtige Neuerung: Erstmals wurde die Endrunde von acht (statt zuvor vier) Mannschaften bestritten. Der DFB-Elf gelang der zweite Titelgewinn nach 1972. |
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Sichere Qualifikation der DFB-Elf |
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Als Gastgeber war Italien automatisch für die Endrunde qualifiziert. Die Mannschaft der Bundesrepublik sicherte sich ihr Endrunden-Ticket in einer Gruppe mit Wales, Malta und der Türkei. Mit vier Siegen und zwei Unentschieden wurde die von Jupp Derwall betreute Truppe sicher Erster.
Das Gleiche wäre fast auch dem Team der DDR gelungen. In einer Gruppe mit den Niederlanden, Polen, der Schweiz und Island bestand bis zum Schluss die Chance aufs Weiterkommen. Eine Heimniederlage gegen die Niederländer bedeutete jedoch letztlich das Aus. |
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Gruppenspiele bei der Endrunde |
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Auch in der Endrunde wurde 1980 eine Gruppenphase eingeführt. Die Ersten der zwei Vierergruppen zogen schließlich ins Endspiel ein. Die deutsche Mannschaft um Karl-Heinz Rummenigge und Bernd Schuster dominierten ihre Gruppe mit Siegen gegen die Niederlande und die Tschechoslowakei. Bereits vor dem abschließenden 0:0 gegen Griechenland war Platz eins gesichert.
Spannender war es in der anderen Gruppe. Belgien und Gastgeber Italien bestritten punktgleich ein echtes Endspiel um den Finaleinzug. Den Belgiern mit Jean-Marie Pfaff im Tor genügte nach einer starken Abwehrleistung am Ende ein 0:0, um aufgrund des besseren Torverhältnisses die Nase vorne zu haben. |
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Hrubesch sichert den Titel |
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Nach einem spannenden Spiel um Platz drei, das die Tschechoslowaken erst nach dem insgesamt 18. Schuss im Elfmeterschießen (!) mit 10:9 gegen Italien für sich entscheiden konnten, fand das Finale im Olympiastadion von Rom statt. Die deutsche Mannschaft spielte zwar überlegen, musste aber nach der frühen Führung den Ausgleich per Elfmeter hinnehmen. Zwei Minuten vor dem Abpfiff nutzte der als "Kopfballungeheuer" bekannt gewordene Horst Hrubesch aber eine Eckballflanke, um zum 2:1-Finalsieg einzuköpfen. Als erste Nation überhaupt wurde Deutschland damit zum zweiten Mal Europameister. |
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