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EM 1988: Niederlande siegen durch van Bastens Traumtor |
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Zum ersten und bisher einzigen Mal fand eine Europameisterschaft 1988 in Deutschland statt. In acht verschiedenen Stadien fanden die 15 Spiele der Endrunde statt. |
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Irland knapp am Halbfinale vorbei |
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Als Ausrichter war die bundesdeutsche Mannschaft automatisch qualifiziert. In einer starken Gruppe mit der Sowjetunion, Titelverteidiger Frankreich, Island und Norwegen kämpfte die DDR-Elf um die Teilnahme an der Endrunde. Tatsächlich landete man schließlich vor den Franzosen, doch die Mannschaft der UdSSR war doch zu stark, belegte am Ende Rang eins und nahm damit am Finalturnier teil.
In der Gruppenphase hatte die DFB-Truppe einen schweren Start. Gegen Italien gab es ein eher glückliches 1:1. Doch die von Franz Beckenbauer betreute Mannschaft steigerte sich und fuhr gegen Dänemark und Spanien sichere Siege ein. Am Ende belegte sie Platz eins punktgleich vor den Italienern.
Das Überraschungsteam in Gruppe 2 war Irland. Zum Auftakt schlugen die Iren den traditionellen Konkurrenten England mit 1:0. Auch beim 1:1 gegen die UdSSR behaupteten sie sich und brauchten so im letzten Gruppenspiel gegen die Niederlande nur noch einen Punkt zum Halbfinaleinzug. Lange sah es für das Team von der grünen Insel gut aus, doch 13 Minuten vor dem Ende traf der eingewechselte Wim Kieft für die Niederlande zum entscheidenden 1:0. |
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Van Bastens Traumtor zum Titel |
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Im ersten Halbfinale kämpften sich die Niederländer in letzter Minute ins Endspiel. Nach jeweils verwandelten Elfmetern durch Lothar Matthäus und Ronald Koeman stand es gegen die deutsche Elf lange 1:1. Doch in der 89. Minute kam Marco van Basten knapp vor Gegenspieler Jürgen Kohler an den Ball und traf zum 2:1.
Gegner der Niederlande waren im Finale das Team der Sowjetunion. Die von Trainerlegende Valeri Lobanovski betreute Mannschaft behielt gegen Italien sicher mit 2:0 die Oberhand.
Ein absolutes Traumtor bildete den krönenden Abschluss der EM 1988. Die Niederländer führten bereits 1:0, als Marco van Basten ein langes Zuspiel volley nahm und aus sehr spitzem Winkel unhaltbar direkt unter die Latte ins Netz traf. Ein unglaubliches Tor durch den fünffachen Turniertorschützen, das der Mannschaft von Rinus Michels den Titel sicherte. |
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