| |
|  | | | |  |
 |
Bestimmt habt ihr bei dem WM-Qualifikationsspiel gegen Russland mitbekommen, dass viel über den Kunstrasen im Moskauer Stadion gesprochen wurde. Aber was unterscheidet denn eigentlich Kunstrasen von echtem Rasen und wo ist der Unterschied beim Spielen?
Zunächst einmal besteht Kunstrasen aus Kunststoff, es ist also eigentlich ein Kunststoffteppich, mit dem ein Rasen nachgebildet wird. Dabei müssen allerdings viele technische Details beachtet werden, |
 |
| |  | |  |
 |
schließlich soll sich ja wie auf einem echten Rasenfeld gespielt werden können.
Bei billigem Kunstrasen haben Fußballer das Problem, dass sie sich leicht verletzen, wenn sie über den Plastikrasen rutschen. Bestimmt kennt ihr das brennende Gefühl, wenn ihr in einer Turnhalle in kurzer Hose über den Boden rutscht: Dieses Brennen erzeugen auch die älteren Arten des Kunstrasens. Auf neuen Feldern ist das allerdings weitestgehend kein Problem mehr.
Auch spielerisch ist einiges anders: Der Kunstrasen stoppt den Ball nicht so stark wie ein normaler Grashalm. Dadurch wird das Leder schneller und die Spieler müssen sich auf diese neue Situation einstellen.
In der Champions League darf inzwischen auf Kunstrasen gespielt werden, bei der Europameisterschaft allerdings noch nicht. Darum musste 2008 im Stade de Suisse in Bern nur für das Turnier Naturrasen verlegt werden – eigentlich wird hier nämlich auf Kunstrasen gespielt. |
 |
|  |  |  |  |  | |
 |
 |
|  |
|  |