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DFB-Junioren-Pokal: Hertha auf Finalkurs

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Mit mehr als zwei Wochen Verzögerung wurde am Mittwochabend das Viertelfinale im Juniorenpokal abgeschlossen. Im Duell zweier Nord-Bundesligisten setzte sich dabei Hertha BSC Berlin deutlich bei Werder Bremen durch. In der Vorschlussrunde treffen die Berliner nun auf den VfL Bochum, um den anderen Finalplatz kämpfen Hoffenheim und Cottbus.

Hertha: Djuricin macht's deutlich

Vor dem Gastspiel der Berliner Hertha rechnete Bremens Coach Mirko Votava mit einem engen Spiel und kündigte an, dass seine Mannschaft alles geben werde, um das Finale - unmittelbar

"Haben Hertha zum Toreschießen eingeladen": Votava nach dem 1:5.

vor dem Pokalendspiel der Werder-Profis gegen den FC Bayern ausgetragen - zu erreichen. Doch am Ende sollten auch die guten Vorsätze nicht helfen: Mit 1:5 unterlagen die Bremer deutlich auf dem heimischen "Platz 11" und müssen damit den Traum von Doppelfinale in Berlin begraben. Zu Halbzeit hatten die Norddeutschen noch Hoffnung: Kevin Behrens gelang quasi mit dem Pausenpfiff den 1:2-Anschlusstreffer, nachdem Patrick Breitkreuz bereits zwei Mal für die Berliner eingenetzt hatte (23., 37.).

Doch im zweiten Durchgang sorgten die Herthaner für klare Verhältnisse: Tim Scheffler sorgte mit dem 3:1 in der 64. Minute bereits für eine Vorentscheidung, Marco Djuricin machte mit einem Doppelpack zum 5:1-Endstand (72., 85.) die Enttäuschung für die Bremer perfekt. Nach dem 0:5 in der Liga beim Halleschen FC war dies innerhalb von nur vier Tagen die zweite empfindliche Schlappe der Werder-Junioren, bei denen Trainer Votava vor allem schwere individuelle Fehler beklagte.

Elfmeter lässt Kickers einknicken

Zwischen den Stuttgarter Kickers und der TSG Hoffenheim hat es eine Woche zuvor keine Überraschungen gegeben: Mit 5:0 gewann der Bundesligist aus Hoffenheim deutlich und sicherte sich so das Halbfinale gegen Cottbus. Der Bundesliga-erfahrene Marco Terrazzino und Pascal Groß, der im DFB-Pokal ebenfalls schon bei den Profis ran durfte, erzielten je zwei Treffern, Claudio Bellanave trug ein Tor zum Sieg bei. Doch die Stuttgarter waren nicht chancenlos: Beim Stand von 0:1setzte Onesi Kuengienda den Ball freistehend an Hoffenheims Keeper Daniel Strähle und auch knapp am Tor vorbei. Auch nach dem zweiten Gegentreffer fighteten die Kickers weiter, mussten allerdings ab der 68. Minute zu zehnt agieren, weil Steffen Waldenmaier nach einem Handspiel mit Gelb-Rot vom Platz musste. Den fälligen Strafstoß konnte Kickers-Keeper Güney Güvenc zwar zunächst parieren, doch Groß traf im Nachschuss zum 3:0 für Hoffenheim und brach damit endgültig den Widerstand des Außenseiters.

Bell kann Bochum nicht schocken

Bereits am 14. März gingen die beiden anderen Viertelfinalspiele über die Bühne. Und dabei ging es gut los für die Mainzer: Beim VfL Bochum brauchten die Rheinhessen nur wenige Minuten, um durch U19-Nationalspieler Bell in Führung zu gehen (4.). Die in der Folge aktiveren Bochumer mussten länger auf ein Erfolgserlebnis warten: Behrens traf noch in der ersten Hälfte nur den Pfosten, doch nach 62 Minuten gelang Akyildiz der Ausgleich. Mit dem 1:1 ging es dann auch in die Verlängerung, in der die Bochumer den längeren Atem und mit Kefkir den Schlüsselspieler hatten: Nach einem zu kurz abgewehrten Schuss des Angreifers traf Möller zunächst zum 2:1, nur zwei Minuten später markierte Kefkir selbst den 3:1-Endstand, der Bochums Einzug ins Halbfinale perfekt machte.

Cottbus hat immer eine Antwort parat

Auch eine zweimalige Führung gegen Energie Cottbus reichte dem 1. FC Köln im heimischen RheinEnergieSportpark nicht, um die Runde der letzten Vier zu erreichen. In einer ersten Hälfte ohne viele Torszenen waren es letztlich zwei Freistöße die zu den Toren zum 1:0 durch Akbari (43.) und dem schnellen Ausgleich durch Gelici (45.) führten. Nach Wiederanpfiff ging es Schlag auf Schlag weiter: Die erneute Kölner Führung durch Kuczka (47.) hatte wiederum nicht lange Bestand. Banaskiewicz gelang schnell das 2:2. Clemens Fandrich, der auch schon fünf Mal für die Zweitligamannschaft der Lausitzer auflief, erzielte in der 70. Minute das 3:2 für die Gäste, die in der Schlussphase die Partie im Griff hatten und die Halbfinalteilnahme nicht mehr aus der Hand gaben.

Endspiel wird aufgewertet

Bereits am 11. April stehen nun die Halbfinalspiele auf dem Programm. Ab 10.30 Uhr gastiert Energie Cottbus in Hoffenheim, eine halbe Stunde später beginnt in Berlin die Partie der Hertha gegen den VfL Bochum. Das Endspiel findet am 15. Mai im Vorfeld des Pokelfinales der Profis im Berliner Olympiastadion statt.
Die Ergebnisse und Ansetzungen des DFB-Junioren-Pokals 2009/10 im Überblick
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