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Tipps für Verletzte
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Ruheoase

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Deine Frage:

Dino (15 Jahre):

Hallo FD21,
könnt ihr mir sagen, warum sich Tennisprofis während der Pause ein Handtuch über den Kopf legen? Hat das einen besonderen Grund? Kommen die Spieler so besser zur Ruhe? Manchmal wünsche ich mir ein solches Handtuch. Jedenfalls bin ich vor den Spielen oder auch in den Pausen ganz schön unruhig. Die kleinste Ablenkung macht mich nervös - und das überträgt sich dann auf mein Spiel. Habt ihr eine Idee, wie ich mich besser "sammeln" kann? Ich möchte konzentriert auf den Platz gehen.

Unser Tipp:

Zur Ruhe kommen – vor dem Spiel und in der Pause!

Um sportlich erfolgreich zu sein, musst du dich auf den Punkt genau konzentrieren können. Ein Höchstmaß an Energie ist dafür erforderlich. Lässt du dich zu leicht ablenken, bist innerlich unruhig oder unsicher, gibst du Energie ab - und kannst automatisch nicht mehr 100 Prozent deiner Leistung bringen. Aus diesem Grund ist es wichtig, in stressreichen Situationen schnell wieder zur Ruhe zu kommen - vor einem Spiel in der Umkleidekabine genauso wie während der Halbzeitpause. Die "Ruheoase" kann dir dabei helfen.
Vorbereitung:
Suche dir einen Ort, an dem du dich perfekt entspannen kannst: Die Wiese hinter deinem Haus, dein Bett, das Sofa oder ein ruhiger und sonniger Strand - alles ist möglich. Strecke dich aus, entspanne und lasse dich auf eine ruhige Atmosphäre ein. Nimm den Ort mit allen Sinnen wahr. Was hörst du? Was riechst du? Was siehst oder fühlst du? Spüre, wie sich dein Körper entspannt.
Verankerung:
Sobald du totalen Entspannung fühlst, drücke mit den Fingern der rechten Hand deinen Daumen an der linken Hand leicht - und "ankere" somit das entspannte Gefühl/ die Ruheoase mental.

("ankern" ist ein wissenschaftlicher Begriff für das Speichern von Gefühlen, Bildern, Worten, Gerüchen usw. Grundsätzlich kann jeder Sinneseindruck vom Gehirn geankert werden. Vieles ankert man jeden Tag automatisch, z.B. die Freiheitsstatue zum Wort 'New York' oder Weihnachten zum Geruch von Zimt.)
Anwendung:
Kommen vor dem Spiel oder während der Pause Stressgefühle auf, schließe deine Augen und begib dich mental an deinen Ort totaler Entspannung. Drücke dabei mit der rechten Hand deinen linken Daumen leicht und rufe dir so die Bilder deiner Ruheoase ab.
Natürlich kannst du dir - wie auch die Tennisprofis - während dieser Übung ein Handtuch über den Kopf legen. Hauptsache, du nutzt die Pause optimal zum Auftanken.

Bedenke: Auch mentale Übungen müssen wie bei einer fußballerischen Trainingseinheit immer wieder trainiert werden. Also: Üben, üben, üben!

So hat's geklappt:

Fußballprofi, 1. Liga

"Vor großen Spielen komme ich zur Ruhe, indem ich mich in der Kabine hinsetze und mich mental an den Strand von Long Beach lege. Ich höre die Möwen, sehe Delfine, fühle den Sand und genieße die warmen Sonnenstrahlen auf meiner Haut. In der Kabine kann um mich herum das größte Chaos herrschen; nach einer Minute bin ich absolut ruhig und voller Energie - und zeige das auch auf dem Platz!"
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