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Tipps für Verletzte
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Ein Ziel fokussieren!

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Deine Frage:

Armin, 17 Jahre

Hallo FD21,
eigentlich bin ich ein richtig guter Fußballer. Ich bin talentiert, kann gute Pässe schlagen, bin schnell in den Dribblings und gut in Eins-gegen-eins-Situationen. Zumindest ist das im Training so. Im Spiel gelingt mir das nur, wenn die ersten Aktionen klappen. Bleibe ich aber am Gegner hängen, beginnt das Grübeln! Dann hört das Denken nicht mehr auf, ich trauere einer vergebenen Chance nach oder ärgere mich über Fehlpässe. Ich mache mir über Situationen Gedanken, die ich nicht mehr ändern kann. Oder ich denke an den kommenden Tag und was wohl über meine Leistung in der Zeitung stehen wird. Ich bin dann gar nicht mehr bei der Sache. Mein Trainer meint, ich muss mich besser fokussieren. Was heißt das?

Unser Tipp:

Ein Ziel fokussieren!

Häufig verkrampfen Sportler in Drucksituationen, weil sie ihren Fokus zu sehr nach innen richten. Das bedeutet: Sie grübeln, hängen in der vergangenen Spielsituation fest, denken über nicht optimal verlaufene Aktionen nach. Es sind negative Situationen, die dazu führen, dass man mit seinen Gedanken abschweift, unkonzentriert spielt, nicht in der Jetztzeit ist, seine Aufmerksamkeit auf das falsche Ziel lenkt, sich mit sich selbst und seinen Fehlern beschäftigt. Die Folge: Negative Emotionen werden frei und führen dazu, dass der Körper nicht in Schwung kommt oder verkrampft. Der Kopf ist einfach nicht frei. Je mehr ein Spieler dagegen von den Aktionen des Spiels vereinnahmt wird, also absolut im Handeln ist, desto besser!

Aufmerksamkeit nach außen richten - so geht's!

Aus dem Kopf heraus kommen:

Ich bin immer im Geschehen.
Sobald ich anfange zu grübeln, schalte ich den Hebel um!
Ich konzentriere mich auf das, was um mich herum stattfindet.
Ich richte meine Aufmerksamkeit nach außen.
Den Fokus auf ein klares Ziel lenken:
Ich lenke den Fokus auf ein externes/ äußeres Ziel (Ball, Gegenspieler, Team).
Ich steigere meine Leistung durch externe Konzentration.
Selbstgespräche können mir helfen: "Gedankenstopp!" Und: "Ich schaue nur auf den Ball!"
Im Flow (Fluss) sein:
Ich bin in der Jetztzeit. Heute ist heute.
Mein Fokus ist im Hier und Jetzt. So lerne ich in Drucksituationen konzentriert Fußball zu spielen.
Selbstgespräche helfen mir. "Ich bin wachsam!" oder: "Ich lebe die Jetztzeit - intensiv und mit Vollgas!"
Trainiere fleißig! Es ist nicht einfach, die Aufmerksamkeit auch in schwierigen Situationen auf dem Spielfeld unter Kontrolle zu halten, denn die Konzentrationsfähigkeit wird in hohem Maße von Gefühlen beeinflusst. Also: Üben, üben, üben!

So hat's geklappt:

Jörg Behnert, A-Jugend-Coach Bayer Leverkusen

Ich als Trainer gebe folgende Hilfestellung: Arbeite vom Einfachen zum Schweren! Das bedeutet: Mache nach einem Misserfolg Dinge, die dir garantiert gelingen (flache kurze Pässe zum Mitspieler, keine Dribblings mehr, dann - nach fünf bis sechs gelungenen Pässen - mal wieder eine Eins-gegen-eins-Situation usw.). So holen sich meine Jungs über gelungene Aktionen wieder ein gutes Gefühl - und das wirkt sich mental aus.
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