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Fehlern positiv begegnen

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Deine Frage:

Steffen (15 Jahre):

Hallo fD21,

ich habe Angst, Fehler zu machen. Daher spiele ich gern auf Sicherheit. Klar, als Abwehrspieler ist das wichtig. Doch nach vorne geht dann oft gar nichts. Immer spiele ich den sicheren Pass. Das ist auch schon meinem Trainer aufgefallen. Er meint, ich hätte Potential, müsste es aber auch mal zeigen. Das Schlimme ist: Dadurch, dass ich Angst vor Fehlern habe, mache ich sie dann tatsächlich!

Habt ihr eine Idee, wie ich mir mehr zutrauen könnte? Wie kann ich lernen, besser mit Fehlern umzugehen?

Unser Tipp:

Fehlern positiv begegnen!

Wer Angst vor Fehlern hat, wird Fehler machen. Wer Angst vor einer Niederlage hat, wird verlieren. Denn: Angst blockiert! Angst führt zu eingeschränkter Wahrnehmung, zum Tunnelblick. Auch die Möglichkeit immer auf Sicherheit zu spielen, um Fehler oder eine Niederlage zu vermeiden, ist keine sinnvolle – man ruft sein Potential nicht voll ab, entwickelt sich nicht weiter, vertraut sich nicht selbst. All das wirkt sich negativ auf die Leistung und Weiterentwicklung aus.

Auf den Punkt gebracht

Die Einstellung zu Fehlern beeinflusst deinen emotionalen Zustand im Training, vor und im Spiel extrem! Es gilt, Fehlern positiv zu begegnen. Fehler gehören dazu. Oder anders ausgedrückt: Keine Fehler – kein Lernfortschritt! Ein Fehler ist kein Rückschritt und kein böses Omen, sondern ein Schritt auf dem Weg nach vorn.

Sich der Herausforderung stellen!

Fehler gehören beim Lernen dazu. Nur, wer Fehler macht, entwickelt sich. Daher gilt es, Fehlern positiv zu begegnen, sich der Herausforderung zu stellen, Lernaufgaben aufgeschlossen gegenüber zu treten, sie anzunehmen und an ihnen zu wachsen. Oder anders ausgedrückt: Üben, üben, üben!

Die Einstellung, die eigene Sichtweise ist dabei entscheidend. Diese kannst du durch Glaubenssätze beeinflussen. Sie helfen dir während des Spiels und müssen immer und immer wieder mental trainiert werden.

Schreibe dir die Glaubenssätze in dein Lerntagebuch oder auf ein Plakat, das du gut sichtbar aufhängst. Wiederhole sie, sage sie dir vor. So könnten deine Glaubenssätze lauten:
Keine Fehler, kein Lernfortschritt!
Keine Angst vor Fehlern! Ich lerne aus ihnen!
Ich werde bei meinen Fehlern furchtlos und aggressiv sein!
Ich gehe aufs Ganze! Ich bleibe dran!
Ich stelle mich der Herausforderung!
Egal, was passiert, ich marschiere weiter!

Und auch das gehört dazu: Analysiere!

Das heißt: Reflektiere über dich und deine Leistung. Hinterfrage, was du gut gemacht hast und wie du dich noch verbessern kannst.
Was habe ich gut gemacht?
Was hätte ich anders machen können oder sollen? Wie?
Was lerne ich daraus?
Welche Lehren ziehe ich für die Zukunft daraus?
Schreibe deine gemachten Erfahrungen auf. Schreibe auf, was du besser machen willst. Oder beantworte dir die Fragen mündlich. Ganz wichtig: Sobald du die passenden Antworten gefunden hast, ziehe einen Schlussstrich - schau nach vorne – und: Übe fleißig!!!

So hat's geklappt:

Jörg Behnert, Jugendtrainer BVB Dortmund 09

"Was ich meinen Jungs sage? Schaut immer nach vorne! Schaut bei jeder vergebenen Torchance sofort auf die nächste! Abhaken und konzentrieren! Diese Botschaft ist enorm entscheidend. Klar darf auch mal auf Sicherheit gespielt werden - um wieder Energie und Selbstvertrauen zu tanken. Doch dann gilt: Nach vorne spielen! Fehler sind erlaubt. Aber: Möglichst nur einmal! Sprich, lernt aus jedem Fehler! Nehmt die Herausforderung an!"
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