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Manchester United: Von Grünschnäbeln und Superstars

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Sir Alex Ferguson belebte Manchester Uniteds Jugendarbeit neu. Heute gehört die Akademie zu produktivsten Ausbildungszentren in der Welt.

Den Anfang machten Manchesters legendäres Team der "Busby Babes" in der 50er Jahren. In den 90er Jahren führten "Fergies Fledglings" (Fergusons Grünschnäbel) die Tradition erfolgreicher Jugendarbeit fort. Jetzt arbeitet Manchester United mit einer neuen Generation von Absolventen seiner Jugendakademie, die an das Profiteam herangeführt werden und mit etablierten Topstars den künftigen Kader bilden sollen.

"Old Trafford": Ziel jedes Jugendlichen in der ManU-Akademie

Ferguson ließ bei seinem Amtsantritt 1986 keinen Zweifel daran, dass er an die Busby-Tradition anknüpfen wollte und modernisierte die Ausbildung durch professionelle und strukturelle Änderungen.

Große Namen hervorgebracht

1992 gewann der Klub seinen ersten Meistertitel nach 1967. Im gleichen Jahr wurde der Junioren FA-Cup geholt. In dem Team standen David Beckham, Paul Scholes, Gary und Phil Neville. In jüngster Zeit schafften die Verteidiger Wes Brown und John O'Shea den Sprung von der eigenen Jugend in den Profikader.
Ihre Nachfolger werden in der Manchester United Akademie ausgebildet, die Teil des für zwölf Millionen Euro erbauten Trafford-Trainings-Zentrums ist. Die Anlage wurde im vergangenen Jahr eingeweiht. Sie umfasst mehrere Kunstrasenplätze (auch in der Halle), elf Umkleideräume, modernste medizinische Ausstattung und eine Lounge für die Eltern. 120 Spieler im Alter zwischen neun und 16 Jahren und fast 40 Talente zwischen 17 und 19 Jahren.

Unterschrift unter "Verhaltenskodex"

In jedem Sommer erhalten die talentiertesten 16-Jährigen einen Vertrag. Sie verdienen während ihrer zweijährigen Lehrlingszeit 60 Euro pro Woche. In dieser Zeit wohnen sie bei den Eltern oder in von United bereitgestellten Unterkünften. Am Donnerstag-Nachmittag erhalten sie Unterricht in einer örtlichen Schule. Auf dem Rasen ist der Stil zu lernen, der auch im Reserveteam und in der Profimannschaft gespielt wird. In den jüngeren Altersklassen sollen die Talente auf möglichst vielen Positionen eingesetzt werden, um ein besseres Allgemeinverständnis und eine größere Vielseitigkeit zu erwerben.

Die Akademie verlangt von Spielern und Eltern Disziplin und die Einhaltung bestimmter Regeln außerhalb des Spielfelds. Daher müssen sie den "Verhaltenskodex" unterschreiben. Darin verpflichten sich die Jungen, dass sie in der freien Zeit selbständig Fitnessübungen absolvieren, ihre Balltechnik trainieren und auf einen gesunden Lebensstil achten.

Ein "Produkt" der ManU-Ausbildung: David Beckham

Weltweite Talentsichtung

Zu Busbys Zeiten kamen die Azubis meist aus Manchester, der näheren Umgebung oder aus Irland. Heute zieht die Akademie Talente aus aller Welt an. Einige von ihnen kamen dorthin durch Jugendkooperationsverträgen mit Vereinen wie dem FC Sao Paulo, FC Nantes, Sporting Lissabon ode Paramatta Eagles (Australien). United beschäftigt Vollzeit-Jugendscouts in Brasilien, Deutschland und Afrika sowie Teilzeit-Scouts in Holland und Frankreich. Außerdem gibt es 35 lokale Scouts in Nordengland und 42 weitere für ganz Großbritannien und Irland.
Dennoch ist auch dieses flächendeckende Beobachtungssystem nicht unfehlbar. Jugendleiter Les Kershaw entschied sich einst gegen einen Spieler aus Monacos Juniorenteam. Inzwischen ist dieser gewisse Thierry Henry längst ein Superstar.
Mit freundlicher Unterstützung von: kicker Sportmagazin
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