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Gelatine
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Gelatine - der unsichtbare Begleiter

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Das Wort Gelatine kommt vom lateinischen Wort "gelare", was soviel wie "erstarren" heißt. Die Ägypter waren die Ersten, die gelatineartige Substanzen herstellt haben. Während der Blockade durch England verwendeten die Franzosen zu Napoleons Zeiten Gelatine als lebensnotwendige Proteinquelle.

Unscheinbare Zutat

Gelatine ist ein tierisches Lebensmittel und beispielsweise in Joghurt, vielen Fertigsüßspeisen, Gummibärchen und einigen
Medikamenten enthalten. Sie wird aus Knochen, Knorpeln, Sehnen und der Haut von Nutztieren gewonnen. Aus Schwein hergestellt, ist sie weicher und daher besser für Lebensmittel geeignet, 90 Prozent ist meist der Anteil vom Schwein und 10 Prozent vom Rind. Für die Herstellung von Arzneimitteln werden vorwiegend Bestandteile von Rindern genutzt. Am bekanntesten sind hierbei Arznei-Kapseln und medizinisch hergestelltes Insulin .

Nach einem aufwändigen Verfahren (Säubern, Herausfiltern und Erhitzen) bleibt ein gelbliches Pulver. Gelatine aus reiner Schweineschwarte (die dicke Haut des Schweins) ist ein durchsichtiges Lebensmittel, riecht nicht und schmeckt nach nichts. Man kennt sie als Verdickungsmittel für Gummibärchen, Tortenguss und Götterspeise.

Enorm eiweißreich

Speisegelatinen setzen sich folgendermaßen zusammen: 84- 90% Eiweiß , 8- 12% Wasser, 2- 4% Mineralsalze. Sie enthalten weder Fett, Kohlehydrate, Purine und Cholesterin und sind frei von Konservierungsmitteln. Dies ist für Diabetiker, Gichterkrankte und bei Fettstoffwechsel-Störungen von besonderer Bedeutung.

Handelsübliche Gelatine stärkt brüchige Nägel, glanzloses Haar und schwaches Bindegewebe. Die Einnahme von Gelatine bei Patienten mit Gelenkserkrankungen führt zu einer Reduzierung des Schmerzmittelverbrauchs sowie zu einer Verbesserung der Gehfähigkeit. Gelatine besitzt ebenso eine entzündungshemmende und abschwellende Wirkung bei Überlastungsschmerzen, Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule, verletzungsbedingten Knorpelschäden bei der Jugend sowie bei Osteoporose im Alter. Deshalb sagt man oft, dass Gummibärchen gut für Gelenke sind.

Pflanzliche Alternative

Für Vegetarier wird meist auf Stärke zurückgegriffen oder pflanzliche "Alginate“, wie beispielsweise die Meeresalge Agar Agar genutzt. Gummibärchen auf vegetarischer und tierischer Basis lassen sich einfach unterscheiden: Das vegetarische bleibt an den Zähnen festkleben und ist viel leichter auseinander zu beißen. Herkömmliche Gummibärchen sind daher zäher, elastischer und gummiartiger als vegetarische Gummibärchen, geschmacklich gibt es dennoch keine Unterschiede.
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