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H-Milch (Ultrahocherhitzte Milch) |
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Von großer Bedeutung für die menschliche Ernährung ist Milch, aufgrund des wertvollen Eiweiß
, hohen Kalziumgehaltes und leicht verdaulichen Fettes. Bis zum Ende des Wachstums (Pubertät) baut der Mensch 90 Prozent der Knochenmasse auf, die schließlich bis zum 30. Lebensjahr ihren Höchstwert erreicht hat.
Dafür ist Milch ein optimaler Kalziumspender und dient somit nicht nur als Durstlöscher, sondern ist ein anerkanntes wichtiges Lebensmittel. Fast 6 Millionen Tonnen Konsummilch werden in Deutschland produziert. Daraus wird nicht nur die bekannte H-Milch hergestellt, sondern auch Milchprodukte wie Joghurt, Quark und Käse. |
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Von der Kuh bis in die Packung |
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H-Milch heißt haltbare Milch (H= haltbar), dies wird durch die „Ultrahocherhitzung“ erreicht. Die Kuhmilch wird zuerst für wenige Sekunden auf 130-150°C erhitzt und sofort wieder auf 4°C bis 5°C abgekühlt, dadurch werden fast alle Mikroorganismen abgetötet (nahezu keimfrei). H-Milch ist dadurch ungeöffnet mindestens sechs Wochen bei Zimmertemperatur haltbar. Durch die hohe Erhitzung nimmt jedoch der Vitamin B
- Gehalt etwas ab, dafür wird das Milcheiweiß besser verdaulich als bei der unbehandelten Rohmilch. Eine leichte geschmackliche Veränderung ist durch die neu erhaltene Struktur des Milcheiweißes, zu 50-90%, durchaus gegeben.
H-Milch ist meist zusätzlich homogenisiert, das heißt die Milch wird durch feine Düsen gepresst. Durch das Zerstäuben des Milchfettes wird verhindert, dass Fett
(Rahm) sich auf der Milch ansetzt. Auch das wandelt den ursprünglichen Milchgeschmack ab. Zum Abschluss erfolgt die Abfüllung in aluminiumbeschichteten Getränkekartons (umgangssprachlich Tetra-Pack genannt) und die H-Milch wird luftdicht verschlossen. Dies verhindert, dass die Milch durch neue Keime sauer wird und ist biszu 6 Wochen haltbar. |
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