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Jod ist ein nicht-metallisches, essenzielles Spurenelement aus der Gruppe der Halogene. Sein Name leitet sich von dem griechischen Wort "ioeides" = violett, veilchenartig ab. Als Nahrungsergänzung wird Jod Speisesalzen beigemischt. Ansonsten sind Meeresfische entsprechend jodreich.
Herkunft und Funktion
Jod ist Bestandteil des Schilddrüsenhormons. Bei einer langfristig zu geringen Aufnahme kann es zur Vergrößerung der Schilddrüse (Kropf) kommen.
Regionen, deren Böden jodarm sind, werden als Jodmangelgebiete bezeichnet. Deutschland gehört zu den Jodmangelgebieten, wobei insbesondere die Gebirgsgegenden des Harz, der Schwäbischen Alb und der Alpen davon betroffen sind. |
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Dieser Jodmangel ist durch die Eiszeiten bedingt, in denen die Jodvorkommen in den Böden durch das Schmelzwasser ausgewaschen wurden.
Den Tagesbedarf decken
Durch die Verwendung von jodiertem Speisesalz kann einer Mangelversorgung vorgebeugt werden. Bei einer Aufnahme von 5 g Kochsalz täglich wird etwa die Hälfte des Tagesbedarfs von 150- 200 ug Jod gedeckt. Zusätzlich wird empfohlen, wöchentlich ein- bis zweimal Fisch zu genießen, da Meerestiere relativ viel Jod enthalten. |
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